»Fauda«

Teaser zur dritten Staffel veröffentlicht

Es scheint wieder spannend zu werden: Lior Raz in der Rolle des Doron. Foto: Screenshot ja

»Irgendwann in diesem Jahr« werde es weitergehen mit Fauda, Israels internationalem Serien‐Hit, hat der israelische Sender »Yes« kürzlich verkündet. Und die Werbemaschine läuft bereits auf Hochtouren: Nachdem die Fauda-Schöpfer Lior Raz und Avi Issacharoff im Februar in den sozialen Medien glücklich lächelnd verbreiteten, dass die Dreharbeiten zur dritten Staffel beginnen, hat »Yes«, wo Fauda zu sehen ist, bevor es beim Streamingdienst Netflix landet, nun einen ersten Trailer veröffentlicht.

Gaza Und der verpasst Fauda einen noch polierteren Look, lässt Raz’ dauerverschwitzten und verstaubten Helden Doron noch gequälter um Häuserecken gucken und schickt die Sondereinheit der »Mista’aravim« dieses Mal nach Gaza, wo sie sich direkt die Anführer der Hamas vornehmen soll.

Doron trifft Menschen, die alles andere als eindimensionale Bösewichte sind.

Um aber überhaupt auch nur in die Nähe der Tunnel ins abgeschottete Gaza zu kommen, geht Doron erst einmal undercover als Box‐Trainer nach Hebron, wo er wieder Menschen trifft, die alles andere als eindimensionale Bösewichte sind. So die spärlichen Informationen des Senders zum Inhalt. Für Aufregung sorgt die Neuigkeit, dass Israels Casting‐Show‐Star und Sängerin Marina Maximilian mitspielen wird, und zwar als Shabak‐Bürochefin.

Testosteron Michal Aviram, einzige Frau im Fauda-Drehbuchautoren‐Team, hat bei einem Gespräch in Berlin immerhin angekündigt, dass es endlich eine Frauenfigur geben werde, die mehr sein darf als Mutter, Gattin oder Geliebte. Allerdings weiß sie auch, dass die Serie nun mal ein Testosteron‐Vehikel ist. »Die Perspektive ist und bleibt eine männliche«, so Aviram.

Die Serie ist nun mal ein Testosteron‐Vehikel.

»Willkommen zur neuen Staffel, auf die die ganze Welt wartet«, heißt es im Teaser eher unbescheiden. Jetzt muss der Inhalt das vollmundige Versprechen nur noch erfüllen. Hoffen wir, dass die Jungs sich nicht allzu sehr auf den Erfolg der ersten beiden Staffeln verlassen und ihrer Anfangsmotivation der neuen Blickwinkel und Erwartungsbrüche auch als Erfolgsduo treu bleiben.

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