Jerusalem

Synagoge verwüstet

Aufräumungsarbeiten in der verwüsteten Syangoge Foto: Flash 90

Unbekannte haben in Jerusalem eine Synagoge verwüstet. Der Einbruch sei in der Nacht geschehen und am Dienstagmorgen gemeldet worden, teilte die israelische Polizei mit. Sie entweihten laut Medienberichten unter anderem Torarollen und Gebetsbücher. Bilder zeigten die heiligen Schriften auf dem verstaubten Boden des Gotteshauses verstreut.

reaktionen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte den Angriff. »Ich bin geschockt von der Schändung der Synagoge im Viertel Kiriat Jovel in Jerusalem«, schrieb er auf Twitter. Das Viertel befindet sich im Südwesten der für Juden, Christen und Muslime heiligen Stadt. Innenminister Arie Deri sprach von einem »antisemitischen Pogrom«. Staatspräsident Reuven Rivlin bezeichnete den Anblick der Bilder der Verwüstung in einem Tweet als »schmerzvoll«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bereits vor wenigen Tagen waren Unbekannte in eine Synagoge in der Küstenstadt Netanja eingebrochen. Sie verbrannten Gebetbücher und hinterließen ein Graffito mit den Worten »Heil Satan«. Es sei bereits das zweite Mal in einem Monat gewesen, dass die Synagoge geschändet worden sei.  dpa/ja

Israel

Herzog setzt sich für Deal in Netanjahu-Prozess ein

US-Präsident Trump drängt darauf, dass der in einem Korruptionsverfahren angeklagte israelische Regierungschef Netanjahu begnadigt wird. Israels Präsident Herzog strebt eine Einigung an.

 28.04.2026

Nahost

Verdrehte Moral

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  28.04.2026 Aktualisiert

Israel

Gefängnis fürs Grillen

Mehr Strafen für Verstöße gegen »religiöse Disziplin«

von Sabine Brandes  28.04.2026

Nahost

Sa’ar: Israel hat »keine territorialen Ambitionen im Libanon«

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich hat kürzlich gefordert, Israels neue Grenze im Norden müsse ein Fluss im Libanon sein. Israels Außenminister widerspricht.

 28.04.2026

Kommentar

Antisemitismus und Israelfeindlichkeit werden die SPD nicht retten

Die Sozialdemokraten sollten sich nicht an Zohran Mamdani oder Pedro Sánchez orientieren, sondern an einer alten Wahrheit von Bill Clinton

von Stefan Laurin  28.04.2026

Diplomatischer Konflikt

Streit um russisches Schiff in Haifa: Ukraine bestellt Israels Botschafter ein

Der ukrainische Außenminister Sybiha beschwert sich über »illegalen Handel mit gestohlenem ukrainischem Getreide«. Sein israelischer Kollege Sa’ar weist dies zurück, kündigt aber eine Prüfung an

 28.04.2026

Jerusalem

Neue Allianz von Lapid und Bennett knapp vor Likud

Trotz des Vorsprungs würde sich an den politischen Machtverhältnissen insgesamt kaum etwas ändern

 28.04.2026

Tel Aviv

Generalstabschef warnt vor Disziplinverlust in der Armee

Eyal Zamir spricht in Zusammenhang mit dem Fehlverhalten einiger Soldaten von einem »offenen Widerspruch zu den Grundsätzen der Streitkräfte«

 28.04.2026

Krieg

IDF greift Hisbollah-Ziele im Libanon an

Die Terror-Miliz hatte zuvor israelische Soldaten angegriffen

 27.04.2026