Israel

Schüsse auf Kibbuz

In der Nähe des Kibbuz Nativ Ha’assara Foto: Flash 90

Die Terrororganisation Hamas hat am Mittwochabend mehrere Gewehrsalven abgeschossen, die im Kibbuz Nativ Ha’assara nicht nur lautes Knallen, sondern auch zerbrochene Glasscheiben in einigen Häusern verursachte. Verletzt wurde dabei niemand.

Die israelische Luftwaffe antwortete am folgenden Tag nach dem Angriff mit dem Beschuss einer militärischen Einrichtung der Hamas im angrenzenden Palästinensergebiet, die erst vor Kurzem dort errichtet worden war.

Training »Die Hamas ist die einzige Organisation, die für die Geschehnisse im Gazastreifen verantwortlich ist«, hieß es in einer Erklärung der Armee. Sie sei auch diejenige, die für Ruhe sorgen könnte. Es sei allerdings möglich, räumten die Militärs aus Israel ein, dass die Schüsse versehentlich beim Training über die Grenze gefeuert wurden.

Einen Tag zuvor hatte ein falscher Alarm in den südlichen Gemeinden bereits für einen großen Schreck bei den Bewohnern gesorgt. Der Leiter des Gemeinderates von Aschkelon beklagte anschließend im Israelradio: »Wir können diese Bedrohungen gegen unser Leben und die ständige Routine des Ausnahmezustandes nicht mehr ertragen.«

Nahost

Israel stellt sich auf Wiederaufnahme des Iran-Kriegs ein

Israel ist laut Netanjahu mit Blick auf die Region »auf jedes Szenario vorbereitet«. Ein Drohnenangriff auf ein Atomkraftwerk in den Emiraten schürt die Sorge vor einer neuen Eskalation

 17.05.2026

Internationaler Strafgerichtshof

Bericht: Geheime internationale Haftbefehle gegen Ben-Gvir und andere

Haaretz berichtet über mögliche neue Schritte gegen mehrere israelische Minister und Militärvertreter

von Sabine Brandes  17.05.2026

Wirtschaft

Energiezentrum in Nahost

Die Gasfelder im östlichen Mittelmeer könnten für mehr Stabilität in der Region sorgen – gäbe es keine kriegsbedingten Ausfälle

von Sabine Brandes  17.05.2026

Eurovision Song Contest

Flaggen, Glitzer und Herzchen für Noam

Tausende feiern das ESC-Finale am Strand von Tel Aviv – mit Tanz, Drag Queens, spontanen »Michelle«-Gesängen und Jubel über Israels zweiten Platz

von Sabine Brandes  17.05.2026

Zoo

Eine Elefantin als Ehrenbürgerin

Trauer und Neubeginn: Israels berühmtestes Wildtier ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Ihr ehemaliges Zuhause, der »Ramat Gan Safari Park«, zieht bald nach Tel Aviv

von Sabine Brandes  17.05.2026

Nahost

Stille Wende im Krieg: Emirate und Saudi-Arabien griffen Iran an

Nach Irans Angriffen wiederholten die Golfstaaten das Mantra vom Recht auf Selbstverteidigung. Jetzt wird bekannt, dass zwei von ihnen auch zurückschlugen - und eine wichtige Schwelle überschritten

von Johannes Sadek, Weedah Hamzah  17.05.2026

Gazastreifen

Israel tötet Hamas-Militärchef

Iss al-Did al-Haddad gilt als letzter Drahtzieher der Massaker vom 7. Oktober

 17.05.2026

Meinung

Ein Mutmacher in trüben Zeiten

Die Abstimmung für Noam Bettan beim Eurovision Song Contest zeigt, dass sich die Bürger nicht so einfach von israelfeindlicher Propaganda beeinflussen lassen

von Daniel Killy  17.05.2026

Eurovision Song Contest

Als die Zuschauer abstimmten, rutschte Israel deutlich nach oben

Das Zuschauervoting mit einer Abstimmung für Israels Ansehen zu verwechseln, wäre ein Fehler. Aber es sagt etwas über ESC-Fans

von Martin Krauss  17.05.2026