Israel

Schüsse auf Kibbuz

In der Nähe des Kibbuz Nativ Ha’assara Foto: Flash 90

Die Terrororganisation Hamas hat am Mittwochabend mehrere Gewehrsalven abgeschossen, die im Kibbuz Nativ Ha’assara nicht nur lautes Knallen, sondern auch zerbrochene Glasscheiben in einigen Häusern verursachte. Verletzt wurde dabei niemand.

Die israelische Luftwaffe antwortete am folgenden Tag nach dem Angriff mit dem Beschuss einer militärischen Einrichtung der Hamas im angrenzenden Palästinensergebiet, die erst vor Kurzem dort errichtet worden war.

Training »Die Hamas ist die einzige Organisation, die für die Geschehnisse im Gazastreifen verantwortlich ist«, hieß es in einer Erklärung der Armee. Sie sei auch diejenige, die für Ruhe sorgen könnte. Es sei allerdings möglich, räumten die Militärs aus Israel ein, dass die Schüsse versehentlich beim Training über die Grenze gefeuert wurden.

Einen Tag zuvor hatte ein falscher Alarm in den südlichen Gemeinden bereits für einen großen Schreck bei den Bewohnern gesorgt. Der Leiter des Gemeinderates von Aschkelon beklagte anschließend im Israelradio: »Wir können diese Bedrohungen gegen unser Leben und die ständige Routine des Ausnahmezustandes nicht mehr ertragen.«

Hamas

Missbrauch als Waffe

Auf Basis von Tausenden Videos, Fotos und Zeugenaussagen dokumentiert ein neuer Bericht systematische sexuelle Übergriffe der Terroristen am 7. Oktober und danach

von Sabine Brandes  24.05.2026

Tel Aviv

Hilfe für das »Liebling Haus«

Das Besucherzentrum der »Weißen Stadt« wird nach Raketenschäden mit deutscher Hilfe repariert

von Sabine Brandes  24.05.2026

Studie

Wird Israel unbezahlbar?

Die Lebenshaltungskosten im Land gehören zu den höchsten weltweit. Dafür gibt es zahlreiche Gründe – manche sind hausgemacht

von Sabine Brandes  24.05.2026

Essen

Balagan auf der Zunge

Zwischen Frena-Ofen und French Malawach: Das EAT Tel Aviv Food Festival zeigt, wie Israels Küche Traditionen aus aller Welt aufgreift, neu mischt und daraus ein lebendiges Geschmacks-Chaos macht

von Sabine Brandes  24.05.2026

Essay

Erinnerungen an Schawuot in Be’eri

Unsere Autorin ist in dem Kibbuz aufgewachsen, der durch das Massaker traurige Bekanntheit erlangte. Eines der prägendsten Feste ihrer Kindheit war das Wochenfest – wird jene Freude je wieder zurückkehren?

von Eshkar Eldan Cohen  21.05.2026

Wahlen

Arabisch-israelisches Zünglein an der Waage?

Der Aktivist Yoseph Haddad will den Sprung in die Politik wagen und könnte im festgefahrenen Rennen um die Knesset entscheidend sein

von Sabine Brandes  21.05.2026

Aschkelon

Israel schiebt Hunderte Flottillen-Aktivisten ab

Während die ausländischen Flottillenaktivisten vom Flughafen Ramon aus ausgeflogen werden, steht die israelische Teilnehmerin Zohar Regev in Aschkelon vor Gericht

 21.05.2026

Jerusalem

»Nicht das Gesicht Israels«: Sturm der Entrüstung gegen Ben-Gvir

Der rechtsextreme Politiker steht in der Kritik, weil er ein Video veröffentlichte, in dem Aktivisten der Gaza-Flotille gedemütigt werden. Auch Regierungschef Benjamin Netanjahu distanzierte sich von seinem Minister

von Sabine Brandes  21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026