Familie

Schlimme Nachrichten nach der Ankunft

Eli Sharabi in den Armen seiner Angehörigen Foto: GOP

Nach der Rückkehr der drei von der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen freigelassenen Geiseln nach Israel haben die Männer ihre Angehörigen getroffen. Die Familie habe ihn so vermisst, sagte die Mutter des 34-jährigen Or Levy in einer Aufnahme des Wiedersehens. Der fast komplett ausgemagert aussehende Mann ist darauf weinend in den Armen seiner Eltern und seines Bruders zu sehen. 

Israelischen Medien zufolge wird Levy seinen dreijährigen Sohn aufgrund seines schlechten körperlichen Zustands erst zu einem späteren Zeitpunkt treffen. Israelische Medien berichteten unter Berufung auf Angehörige, der 34-Jährige habe einen Videoanruf mit seinem Kind gehabt. Der Junge habe dabei seinem Vater gesagt, dass es lange gedauert habe, bis er zurückgekommen sei.

Levys Frau Eynav war während des Massakers der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 getötet worden.

Für Eli Scharabi hielt das Wiedersehen mit seinen Angehörigen die schlimmste aller Nachrichten bereit. Der 52-Jährige habe nicht gewusst, dass seine Frau sowie die beiden gemeinsamen Töchter von Terroristen während des Hamas-Massakers vor 16 Monaten ermordet worden seien, berichtete der israelische Sender Channel 12.

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Die Mädchen waren demnach damals 13 und 16 Jahre alt. Auf Aufnahmen der Regierung ist Scharabi in den Armen seiner Mutter und seiner Schwester zu sehen.

Auch Ohad Ben Ami ist auf einem von der Regierung verbreiteten Video beim Wiedersehen mit seinen Angehörigen zu sehen. Seine glücklich wirkende Frau schließt ihn in die Arme und sagt ihm, dass sie ihn liebt.

Anschließend umarmt ihn auch sein Bruder. In einem Videotelefonat mit seinen Töchtern ist der 56-Jährige zudem strahlend neben seiner Frau zu sehen. »Unser Vater ist aus dem Grauen aufgetaucht, und man sieht ihm das Trauma an, das er erlitten hat. Aber wir bleiben stark für ihn«, teilten seine drei Töchter in einer vom Forum der Geiselangehörigen verbreiteten Erklärung mit. dpa

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