Geheimdienst

Schin Bet mahnt Israelis zu Vorsicht in sozialen Netzen

Foto: imago images/imagebroker

Die israelischen Geheimdienste Schin Bet und Mossad haben Bürger des Landes vor gefälschten Social-Media-Profilen aus dem Iran gewarnt. Über diese könnte versucht werden, Israelis zu Reisen ins Ausland zu verleiten, um ihnen dort Schaden zuzufügen oder sie zu entführen, teilten die beiden Geheimdienste am Montag mit.

Methoden Ihren Angaben nach wurden Instagram-Profile von Frauen angelegt, die unter anderem angeblich im Tourismusbereich arbeiten sollten. Über diese sei dann Kontakt zu israelischen Staatsbürgern aufgenommen worden, um sie zu privaten Begegnungen oder Geschäftstreffen außerhalb Israels zu bewegen.

Dieses Vorgehen sei bekannt und ähnele Methoden, die vom Iran gegen Oppositionelle in Europa angewandt worden seien. Die Geheimdienste riefen zu Vorsicht auf. Kontakte mit unbekannten Social-Media-Profilen sollten vermieden werden.

Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten zuletzt zugenommen. So machte Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif Israel für einen mutmaßlichen Angriff auf die Atomanlage Natans verantwortlich. Israel äußerte sich öffentlich nicht dazu. dpa

Beit Zazir

Herzog weist Trumps Angriffe zurück: Israels Souveränität »nicht zu verkaufen«

Der israelische Präsident spricht von einem »unverhohlenen Angriff auf die Symbole der Staatsführung« seines Landes

 13.03.2026

Alltag im Krieg

Mitgehört im Bunker ...

Schlaflos in Tel Aviv: Iranische Raketen halten in den Nächten die Israelis wach

von Sabine Brandes  13.03.2026

Meinung

Iran: Der Verrat des Westens

Die Islamische Republik ist angeschlagen, doch ihre Unterstützer im Westen sind nach wie vor aktiv

von Jacques Abramowicz  13.03.2026

Analyse

Der strategische Fehler Teherans – und die Chance auf eine neue Ordnung im Nahen Osten

Wie der Krieg gegen das iranische Regime die Machtverhältnisse der Region dauerhaft verändern könnte

von Sacha Stawski  13.03.2026

Jerusalem

Netanjahu: Kriegsziel ist Zerstörung der Atom- und Raketenprogramme

An die Iraner gerichtet sagt der Ministerpräsident, Israel versuche, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Menschen selbst gegen die Führung in Teheran vorgehen könnten

 13.03.2026

Jerusalem

Israel sieht erste Risse in iranischer Führung

Israels Außenminister: Es gibt bereits Anzeichen für Differenzen zwischen politischen Entscheidungsträgern und militärischen Verantwortlichen in Teheran

 13.03.2026

Nahost

Iranische Zivilisten schicken Israel Hinweise auf Regime-Ziele

Menschen im Iran informieren die israelischen Streitkräfte über Einrichtungen des Regimes. Die Angaben werden geprüft und führen dann zu Angriffen

 13.03.2026

Israel

Hamas-Terrorist misshandelt? Anklage gegen fünf Reservisten fallengelassen

Den fünf Männern wurde vorgeworfen, im berüchtigten Militärgefängnis Sde Teiman einen Terroristen so stark sexuell misshandelt zu haben, dass dieser ins Krankenhaus gebracht werden musste

 12.03.2026

Iran-Krieg

Israel ruft Bewohner des Südlibanons zur Flucht auf

Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah spitzt sich weiter zu: Die israelische Armee weitet ihren Evakuierungsaufruf für den Süden des Nachbarlandes aus

 12.03.2026