Berlin/Ulm

Ron Prosor: Angriff auf israelischen Rüstungskonzern Elbit in Ulm ist ein terroristischer Akt

Die Kampagne nimmt auch das israelische Unternehmen Elbit Systems ins Visier. Auf dem Foto ist das Hauptquartier des Rüstungsherstellers in Jerusalem zu sehen. Foto: Flash 90

Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat den Angriff auf eine israelische Firma in Ulm verurteilt. Dort hatten mehrere Menschen das Gebäude in der Nacht mit Farbbeuteln und Rauchbomben angegriffen, waren eingedrungen und hatten Scheiben eingeschlagen.

»Diese Angriffe sind terroristische Akte – sie müssen klar benannt und hart bestraft werden«, schrieb Prosor auf der Plattform X. »Antisemitismus und Terror dürfen in Deutschland keinen Platz haben.« Prosor nannte die Täter Unterstützer der Hamas.

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In Ulm ermitteln Staatsschutz und das Anti-Terrorismuszentrum. Sie vermuten einen politischen Hintergrund. Denn bei der attackierten Firma handelt es sich dem Vernehmen nach um das israelische Rüstungsunternehmen Elbit.

Fünf Tatverdächtige wurden festgenommen. Sie sollen in den Morgenstunden den Firmeneingang attackiert haben und Graffiti mit mutmaßlich politischem Inhalt hinterlassen haben, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Einige Verdächtige seien ins Innere des Gebäudes gelangt und später von der Polizei im Obergeschoss widerstandslos festgenommen worden. Der Schaden werde auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. dpa/ja

Berlin

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