Israel

Reisemesse und Direktflüge

Jerusalem
So soll es sein: Jerusalem voller Touristen Foto: Flash90

Seit 1. März ist Israel wieder für alle Reisenden geöffnet – geimpft und ungeimpft. Nach zwei Jahren, in denen die Tourismusbranche Israels durch die Corona-Pandemie fast völlig brachlag, soll es endlich wieder losgehen. Vom 29. bis 30. März findet die internationale Tourismusmesse IMTM 2022 wieder mit Publikum statt. Zur Eröffnung werden der israelische Präsident Isaac Herzog und Tourismusminister Yoel Razvozov erwartet.

Der Reisemarkt richtet sich an alle Beteiligten der verschiedenen Tourismusbranchen und ist öffentlich zugänglich. Mehr als 40 Länder haben sich angemeldet, darunter Marokko, Aserbaidschan, die Philippinen, Italien, Spanien, Portugal, Bulgarien, Griechenland, Polen und Kroatien.

Direktflüge Unterdessen bieten weitere Anbieter Direktflüge ab Deutschland nach Israel an. TUS Airways nimmt ab sofort die Route Düsseldorf–Tel Aviv auf und steuert die Mittelmeermetropole montags und donnerstags an. TUS Airways wurde 2015 gegründet und hat ihren Sitz in Zypern.

Mit den neuen Verbindungen baut Israel sein internationales Flugnetz weiter aus.

Ella Zack-Solomon, Direktorin des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros in Berlin, begrüßt den Start von TUS Airways in Düsseldorf: »Gerade jetzt, da Israel wieder für alle Reisenden offen ist, freue ich mich über die neue Verbindung. Die Direktflüge tragen der Nachfrage nach schnellen und unkomplizierten Flugverbindungen Rechnung.« Nun könnten »noch mehr Urlauber die Vielfalt« des Landes entdecken, so Zack-Solomon.

Mittelmeermetropole Auch von Deutschlands Norden aus geht es jetzt wieder direkt ins Heilige Land. Die Tel Aviv Air GmbH mit Sitz im Terminal 1 des Hamburg Airport ist ein neuer Fluganbieter, der sich auf Nonstop-Verbindungen von und nach Israel spezialisiert. Die im Oktober 2020 gegründete Airline startete am 6. März von Hamburg nach Tel Aviv mit etwa 100 Passagieren an Bord. Auch Tel Aviv Air bedient die Strecke in die israelische Mittelmeermetropole zweimal pro Woche.

Mit den neuen Verbindungen baut Israel sein internationales Flugnetz weiter aus. In Deutschland gibt es derzeit 72 wöchentliche Direktflüge von Frankfurt, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf und Karlsruhe.

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026