Sderot

Rakete aus Gaza trifft Wohnhaus

Verwüstung nach Raketeneinschlag: In der Kleinstadt Sderot landete ein Geschoss in einem Wohnhaus Foto: Flash90

In der Nacht zum Donnerstag ist die Kleinstadt Sderot im Süden Israels erneut unter Beschuss geraten. Insgesamt sieben Raketen wurden von radikalen Palästinensern im Gazastreifen abgefeuert.

Iron Dome Zwar wurden die meisten vom israelischen Abwehrsystem »Eiserne Kuppel« abgefangen, ein Geschoss traf aber ein Wohnhaus in Sderot und beschädigte es schwer. In den sozialen Netzwerken wurden Bilder veröffentlicht, auf denen eine völlig zerstörte Küche zu sehen ist.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ein Bewohner sagte der Nachrichtenseite Ynet: »Wir hatten die Sirene nicht gehört, und dann gab es plötzlich einen lauten Knall. Wir standen auf und rannten zum Schutzraum. Als wir wieder rauskamen, sahen wir, dass alles zerstört war. Die ganze Küche ist hin und das Schabbat-Essen ruiniert,« schilderte Schlomo Malka das Erlebte.

SCHOCK Mehrere Menschen in Sderot mussten in der Nacht wegen Schocks behandelt werden, teilte die Hilfsorganisation Magen David Adom am Freitag mit. Bereits in den vorangegangenen Stunden und Tagen war die Gegend heftigen Angriffen aus dem von der Terrororganisation Hamas beherrschten Gazastreifen ausgesetzt gewesen, darunter auch mit Hunderten von sogenannten Brandballons, die Dutzende von Bränden auf israelischem Gebiet verursachten.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin twitterte am Freitagvormittag: »Eine weitere schwere Nacht für Israelis im Süden. Wir sind bei ihnen und sind für ihre Widerstandfähigkeit dankbar.« Man werde nicht tatenlos zusehen, während die Hamas außer Kontrolle gerät, ergänzte Rivlin. Feuer, Raketen und explodierende Ballons würden keine Alltäglichkeit werden.

Die israelische Luftwaffe flog im Lauf des Donnerstags mehrere Angriffe auf Hamas-Ziele in der Palästinenser-Enklave. Zudem stellte Israel vorübergehend die Belieferung des Gazastreifens mit Heizöl ein. Am Dienstag bereits gaben Offizielle in Gaza bekannt, dass das einzige Heizkraftwerk dort mangels Nachschub seinen Dienst einstellen werde.

Israel

Heimkehr nach Nir Oz

Zwischen ausgebrannten Häusern und neuen Plänen versucht ein kleiner Kibbuz nach dem Massaker der Hamas wieder in den Alltag zu finden. Ein Ortsbesuch

von Nils Kottmann  01.05.2026

Archäologie

Rätsel um antikes Baby-Massengrab

Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben Knochenreste aus der Perserzeit gefunden, die in Tel Aseka bestattet wurden. Etwa 70 Prozent stammen von Kindern unter zwei Jahren

von Sabine Brandes  01.05.2026

Mittelmeer

Gaza-Flottille legt ungeplant auf Kreta an

Außenministerium in Jerusalem: Terrorverdacht gegen einen der Teilnehmer – zwei Aktivisten werden nach Israel gebracht

 01.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  01.05.2026

Mittelmeer

Israel stoppt Gaza-Flottille auf hoher See

Die 175 Aktivisten an Bord der »Gaza Sumad Flotilla« wurden festgenommen und werden nun nach Israel gebracht

 30.04.2026

Jerusalem

Israel fordert von Großbritannien mehr Einsatz gegen Antisemitismus

Nach einem weiteren Terrorangriff auf Juden wirft Jerusalem London vor, die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Präsident Herzog: »Es ist an der Zeit, dass die Welt aufwacht.«

 30.04.2026

Washington D.C.

US-Regierung wirft PA fortgesetzte Zahlungen von Terror-Renten vor

Im vergangenen Jahr hat die Autonomiebehörde nach amerikanischen Angaben 156 Millionen Dollar (134 Millionen Euro) an Terroristen ausgezahlt

 30.04.2026

Sabine Brandes

Unsicherheitsminister Itamar Ben-Gvir

Dass ein solcher Extremist die innere Sicherheit Israels verantwortet, ist ein Offenbarungseid

 30.04.2026

Gaza

Die Hamas rüstet wieder auf

Die Terrororganisation festigt ihre Macht und nutzt die Ablenkung durch den Iran-Krieg, um sich auch militärisch neu aufzustellen

von Sabine Brandes  30.04.2026