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Olympia, Notlandung, Dächer

Israels U21-Team in Georgien Foto: picture alliance / DeFodi Images

Olympia
Israels U21-Team ist eine von 16 Mannschaften, die sich für das Fußballturnier der Olympischen Spiele in Paris im Jahr 2024 qualifizieren. Nach 1968 und 1976 wird Israel zum dritten Mal im Fußball teilnehmen. Dies steht fest, seit England am Sonntag im Viertelfinale der U21-Europameisterschaften in Georgien und Rumänien Gegner Portugal besiegte. Das Turnier dient auch als Qualifikationsveranstaltung für die Olympischen Spiele, deren Fußballturniere auf U23-Niveau ausgetragen werden. Da England dabei als Großbritannien antritt und Gastgeber Frankreich automatisch gesetzt ist, qualifiziert sich nun Israel als eines der drei Top-Teams der EM. Am Samstagabend hatte Israel Co-Gastgeber Georgien in einem dramatischen Elfmeterschießen bezwungen und war erstmals in ein Halbfinale eingezogen. Dieser Erfolg setzt den beeindruckenden Sommer für den israelischen Fußball fort, nachdem die U20-Mannschaft bei der WM in Argentinien den dritten Platz belegt hatte und sogar Brasilien im Viertelfinale schlagen konnte.

Notlandung
Ein Passagierflugzeug musste am Samstagabend auf dem Ben-Gurion-Flughafen notlanden, nachdem die Piloten einen Riss in einem Cockpitfenster entdeckt hatten. Dutzende Rettungskräfte strömten vorsorglich zum Flughafen, doch das Flugzeug landete sicher. Der United-Airlines-Flug UA91 von Ben Gurion nach Newark in den Vereinigten Staaten hatte 339 Menschen an Bord, als die Piloten etwa eine halbe Stunde nach Beginn des Fluges ihre Besorgnis über das Fenster äußerten und umkehrten. Die Polizei sagte später, der Vorfall zeige die inhärente Gefahr, wenn Demonstranten die Zugangswege zum Flughafen blockieren. Dennoch demonstrierten am Montag Tausende gegen die geplante Justizreform auf der Hauptverkehrsstraße und drangen in die Ankunftshalle des Terminal 3. Flüge wurden verschoben, Passagiere verpassten ihre Anschlüsse.

Dächer
Jerusalems Dächer sollen grüner werden und zusätzliche Energie liefern. Die Stadtverwaltung hat einen Plan in Angriff genommen, so viele Dächer wie möglich in der Hauptstadt für die Erzeugung von Solarenergie, Gemeinschaftsaktivitäten und Grünflächen zu nutzen. In Zusammenarbeit der Abteilung für kommunale Nachhaltigkeit mit Stadtplanern, der Jerusalem Economic Development Company (EDEN) und der gemeinnützigen Gruppe Musala sollen Aktivitäten auf bestehenden Dächern mit bis zu 370.00 Schekel (rund 100.000 US-Dollar) gefördert werden. Dies solle helfen, Jerusalems Energiebedarf auch in Zukunft zu decken sowie den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten. »Wir müssen sehen, wie der Markt auf unser Förderangebot reagiert«, sagte Ido Hershkovitz, CEO von EDEN, gegenüber israelischen Medien.

Bier
Die Ausstellung Das Fest im Jerusalemer Israel-Museum bietet einen anthropologischen und archäologischen Blick auf Bankette und extravagante Mahlzeiten der Antike und der Neuzeit im Nahen Osten, die große Vorbereitung und viel Personal erforderten. »Solche festlichen Veranstaltungen wurden von religiösen und königlichen Institutionen genutzt, um ihre politische Macht zu etablieren und zu bestätigen«, heißt es auf der Website des Museums. Neben Schlachtmessern, konservierten Fruchtkernen und Weizenkörnern gibt es auch ein Video über Bier, das aus Hefe hergestellt wird, die aus 3000 Jahre alten und von Archäologen entdeckten Gefäßen gewonnen, von Mikrobiologen angebaut und vor Ort gebraut wurde. Das Bier ist jetzt in Flaschenform im Geschenkeladen des Museums erhältlich.

Investitionen
Laut einem am Sonntag veröffentlichten Bericht des Start-up Nation Policy Institute (SNPI) erreichte die Mittelbeschaffung israelischer Start-ups in den ersten sechs Monaten des Jahres den niedrigsten Stand seit 2018. Ebenso sanken die Investitionen in Technologieunternehmen im ersten Halbjahr 2023 um 68 Prozent auf 3,7 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Israelische Start-ups sammelten im ersten Quartal 2023 noch zwei Milliarden US-Dollar, eine Zahl, die im zweiten Quartal bereits auf 1,7 Milliarden US-Dollar fiel. Als Hauptgründe wurden die weltweite Verlangsamung der Mittelbeschaffung und die lokale Instabilität aufgrund der umstrittenen Justizreform genannt. »Die Daten sind ein weiteres Warnsignal für alle, die sich Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft Israels machen«, kommentierte SNPI-Co-Vorsitzender Eugene Kandel den Bericht.

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