Sicherheit

Ofek im Orbit

Ofek 10 ist am Donnerstag erfolgreich gestartet. Foto: Flash 90

Er soll dabei helfen, »Gefahren von nah und fern« zu bannen. Der neue israelische Satellit mit Namen Ofek 10 ist am Donnerstag erfolgreich in die Erdumlaufbahn eingetreten. Er soll in erster Linie Informationen an den jüdischen Staat liefern.

Ofek 10 werde es Israel ermöglichen, den Iran besser im Blick zu behalten, hieß es aus dem Verteidigungsministerium. Der ferngesteuerte Observationssatellit ist in den frühen Morgenstunden per Schavit-Rakete ins All geschossen worden. Anders als seine Vorgänger hat er die Fähigkeit, »von Ziel zu Ziel zu springen«, statt lediglich »Gegenden abzugrasen«, erklärte das Ministerium in einer Pressekonferenz.

Vorteile Verteidigungsminister Moshe Ya’alon lobte den erfolgreichen Start von Ofek 10 und betonte, dass das israelische Sicherheits-Establishment mit seiner Hilfe »besser mit allen Arten von Gefahren, zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie bei jeglichem Wetter« umgehen könne. Mit dem Satelliten stärke Israel seine überwältigenden qualitativen und technologischen Vorteile gegenüber den Nachbarstaaten, so Ya’alon weiter.

Der Satellit wurde vom Verteidigungsministerium durch seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Rahmen des »Ofek-Programmes« hergestellt, das 1988 ins Leben gerufen worden war. Beteiligt waren unter anderem die israelische Luftfahrtindustrie (IAI) sowie das Unternehmen Rafael-Verteidigungssysteme.

Obwohl Ofek 10 derzeit noch verschiedene Tests durchlaufen muss, hat er schon bewiesen, dass er reibungslos funktioniert. Er schickte bereits Daten und Fotografien aus dem All hinunter auf die Erde. Und in Jerusalem freute man sich über die hervorragende Qualität der Bilder, auf denen sogar kleinste Details zu erkennen seien.

Jom Haschoa

Israel begeht Holocaust-Gedenktag im Zeichen des Krieges – Netanjahu kritisiert Europa

Der Kontinent leide an »tiefer moralischer Schwäche«, sagt der Ministerpräsident

 14.04.2026

Nahost

Darüber sprachen Merz und Netanjahu heute

Kurz vor direkten Gesprächen von israelischen und libanesischen Vertretern greifen zwei deutsche Regierungsmitglieder zum Telefonhörer. Wer mit wem spricht und wie Berlin auf die Gespräche blickt

 13.04.2026

Ungarn

Netanjahu gratuliert Wahlsieger Magyar – und lobt Orban

Israels Premier: »Orban ist ein wahrer Freund Israels, der fest an der Seite Israels stand angesichts ungerechter internationaler Verleumdungen«

 13.04.2026

Diplomatie

Israel und Libanon verhandeln in Washington

Streben nach einem Friedensabkommen, Waffenruhe und Normalisierung: In Washington treffen sich Israel und Libanon zu direkten Gesprächen. Aber wie realistisch sind die Ziele?

 13.04.2026

Waffenruhe

Mangel an Flügen könnte für teuren Sommer sorgen

Reisexperten warnen, dass die Rückkehr der ausländischen Airlines ein langsamer Prozess sein könnte

von Sabine Brandes  13.04.2026

Budapest

Nach Wahlsieg: Magyar äußert sich erstmals zu Israel

Ungarns designierter Ministerpräsident will künftig wieder mit dem Internationalen Strafgerichtshof kooperieren. Auch zu möglichen EU-Sanktionen gegen Israel bezog Péter Magyar Stellung

 13.04.2026

Nahost

US-Militär will ab sofort Straße von Hormus blockieren

Donald Trump möchte verhindern, dass der Iran Gebühren von Schiffen durch die Meerenge verlangt. Jetzt will das US-Militär die Kontrolle der Straße von Hormus übernehmen

 13.04.2026

Nahost

Hinrichtungen im Iran auf 35-Jahres-Rekordhoch

Im Iran wurden 2025 laut Iran Human Rights mindestens 1.639 Menschen hingerichtet – ein Höchststand seit 35 Jahren. Menschenrechtsorganisationen fordern Konsequenzen

 13.04.2026

Libanon

Israels Armee umstellt Hisbollah-Hochburg

In dem Ort in der Nähe der israelischen Grenze sollen Dutzende Kämpfer der Terror-Miliz eingeschlossen sein

 13.04.2026