Jerusalem

Netanjahu nach OP aus Krankenhaus entlassen

Benjamin Netanjahu (75) Foto: IMAGO/AA

Vier Tage nach einer Prostata-Operation ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte sein Büro mit. Der Eingriff unter Vollnarkose am vergangenen Sonntag war nach Angaben des Hadassah-Krankenhauses in Jerusalem erfolgreich verlaufen. 

Bereits zwei Tage nach der Operation hatte der 75-Jährige gegen den Rat der Ärzte das Krankenhaus kurz verlassen, um seiner Regierung bei einer Parlamentsabstimmung über ein wichtiges Gesetz zur Mehrheit zu verhelfen. Das war notwendig geworden, weil sein rechtsextremer Koalitionspartner, Polizeiminister Itamar Ben-Gvir, und andere rechte Parlamentarier angekündigt hatten, gegen das Gesetz zu stimmen.

Der Regierungschef war in der Vergangenheit häufiger wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus, zuletzt Ende März wegen eines Leistenbruchs. Im Sommer 2023 war ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. dpa

Geiseln

»Wie bitte - es gab keine Dringlichkeit?«

Ehemalige Verschleppte und Angehörige fordern den Rücktritt des Koordinators Gal Hirsch nach Interviews zu Befreiungskundgebungen

von Sabine Brandes  02.02.2026

Gaza

Grenzübergang Rafah teils für Personenverkehr geöffnet

Der Übergang ist das Nadelöhr für all diejenigen, die das Kriegsgebiet verlassen wollen. Jetzt sollen einige Palästinenser nach Prüfung durch Israels Geheimdienst wieder aus- und einreisen können

 02.02.2026

Militärübung

Israelische Armee probt für Angriff des Iran

Nördlich von Gaza trainierten Soldaten die Rettung von Verschütteten aus einem künstlich angelegten Trümmerfeld, das einem zerstörten Wohngebiet nachempfunden ist

 02.02.2026

New York/Tel Aviv/Gaza

Bericht: Bekannter Arzt aus Gaza soll Hamas-Oberst sein

Hussam Abu Safyia ist nicht nicht nur Mediziner und Krankenhaus-Chef, sondern ein ranghohes Hamas-Mitglied

 02.02.2026

Nahost

Israel rechnet diese Woche eher nicht mit US-Schlag gegen Iran

in Jerusalem wird Berichten zufolge eher von einem Zeitfenster von Wochen als von Tagen ausgegangen

 02.02.2026

Gesellschaft

Jüdisch-arabische Allianz als »Wendepunkt«

Bei der Großdemonstration gegen Gewalt und staatliches Versagen gingen am Samstag rund 40.000 Menschen in Tel Aviv auf die Straßen

von Sabine Brandes  01.02.2026

Nahost

Aus dem Leben eines Mossad-Spions im Iran

»Arash« googelte den israelischen Geheimdienst und wurde angeheuert. Kurz vor Beginn des Zwölf-Tage-Krieges wurde er ins Land geschleust

von Sabine Brandes  01.02.2026

Jerusalem

Tote Babys in illegaler Kita

In einer charedischen Kindertagesstätte starben zwei Kinder, mehr als 50 wurden verletzt. Wegen der angeordneten Autopsie kam es zu Ausschreitungen

von Sabine Brandes  01.02.2026

Reaktionen

»Außergewöhnliche Leistung des Staates Israel«

Freude und Erleichterung über Ran Gvilis Rückkehr

 01.02.2026