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Kurz vor dem Ende: das »Dolphinarium« Foto: Flash 90

Abriss
Es ist weg. Und frei ist der Blick auf das rauschende Meer. Das »Dolphinarium« an der Tel Aviver Küste ist nach wochenlangen Abrissarbeiten nur noch ein Haufen Steine und Schutt. Und auch die werden bereits abtransportiert. Lange Jahre war das größtenteils leerstehende Riesengebäude ein Schandfleck in bester Lage. Nun sind die Städter gespannt, was an dessen Stelle entstehen wird. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, ein Gemeindezentrum mit einer Abteilung für Wassersport zu bauen. Es gibt aber auch Interessenverbände, die für einen Skatepark in unmittelbarer Nähe des Strandes werben. Ihrer Meinung nach würde dieser im Süden der Stadt noch fehlen.

Waffen
Das Ministerium für öffentliche Sicherheit will zukünftig mehr Zivilisten den Besitz einer Waffe ermöglichen. Dafür will es die Voraussetzungen für den Erhalt einer Lizenz erleichtern, unter anderem durch die generelle Erlaubnis für jeden, der in der Armee ein Infanterie-Waffentraining erhalten hat. Experten schätzen, dass dadurch rund 40.000 zusätzliche Pistolen und Gewehre im israelischen Alltag zu sehen sein werden. Vor zwei Jahren, während der großen Zahl von Messerattacken durch palästinensische Terroristen, hatte Minister Gilad Erdan bereits die Hürden, um einen Waffenschein zu erhalten, abgesenkt. Derzeit haben etwa 145.000 Israelis einen solchen, gibt das Ministerium an.

Dokumente
Strenggeheime Dokumente auf der Straße. Eine Einwohnerin von Tel Aviv fand vor wenigen Tagen Tausende von Papieren verstreut vor ihrem Haus. Beim näheren Anschauen sah sie, dass es sich dabei um Unterlagen der führenden israelischen Adoptionsagentur Taf handelte, die die Namen von Hunderten von Kindern und deren Adoptiveltern enthalten. Die Frau rief die Polizei, die die Papiere beschlagnahmte. Anschließend erklärte sie im Fernsehen: »Das ist eine Schande. Wenn diese Dokumente in die falschen Hände geraten, können sie das Leben von Menschen zerstören.« Die Behörden fanden nicht nur die Ordner und Boxen, sondern auch einen Verdächtigen, der dafür verantwortlich sein soll, die Unterlagen auf die Straße geworfen zu haben. Sein Motiv ist bislang unklar.

Gefahr
Israelische Cyber-Experten meinen, dass es Internet-Terroristen in der nächsten Zeit vor allem auf die Gesundheitsindustrie abgesehen haben. Demnach würden sich Hacker darauf vorbereiten, Krankenhäuser, medizinische Großgeräte und Gesundheitsanbieter anzugreifen, um für unlautere Geschäfte an sensible medizinische Informationen zu gelangen. Natürlich würde sich das nicht auf Israel beschränken, sondern die ganze Welt bedrohen, sind die Experten sicher. Mehrere Länder, darunter die USA, berichten bereits über eine starke Zunahme derartiger Attacken. Nach einem Bericht der Branche standen Angriffe auf gesundheitsbezogene Stellen 2017 bereits an zweiter Stelle aller Attacken.

Uhr
Die Uhr des legendären israelischen Spions in Syrien, Eli Cohen, ist wieder im Familienbesitz. Der Mossad gab sie jetzt symbolisch in einer besonderen Zeremonie an die Angehörigen zurück. Der Direktor des Mossad, Yossi Cohen, sagte: »Wir erinnern uns an Eli Cohen und vergessen ihn nicht. Sein Einsatz und Mut, seine Entschlossenheit und Liebe zu seinem Land, sind unser Erbe.« Die Agentur hält nach eigenen Angaben bis heute eine enge Verbindung zu Cohens Ehefrau Nadia und deren Kindern. Jedes Jahr wird eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Bis Rosch Haschana wird die legendäre Uhr, die der Spion während seiner Tätigkeit in Syrien trug, noch in einer Ausstellung des Geheimdienstes zu sehen sein, anschließend geht sie in das Eigentum der Familie über.

Eule
Einige Beamte der Grenzpolizei in der Nähe von Jerusalem hatten in der vergangenen Woche einen ganz besonderen Einsatz. Sie retteten einen Uhu (Bubu Bubu) aus einem Sicherheitszaun im Ostteil der Stadt. Die große Eule hatte sich im Stacheldraht verfangen und dabei verletzt. Sie musste mühsam losgeschnitten werden. Anschließend wurde der Uhu an die Tierärzte der Natur- und Parkbehörde übergeben. Es ist nicht klar, ob er wieder in die freie Natur entlassen werden kann. Die Beamten bekamen Lob von ihrem Chef. Der sagte: »Sie haben die Werte der Einheit in die Tat umgesetzt: das Leben von Menschen und Tieren zu retten.«

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