Italien

Nach Seilbahnunglück: Israelischer Junge kann Intensivstation verlassen

Beim Absturz einer Seilbahn-Kabine kamen insgesamt 14 Menschen ums Leben. Foto: imago images/Italy Photo Press

Der Zustand des kleinen Jungen aus Israel, der als einziger das Seilbahnunglück in Norditalien überlebte, bessert sich weiter. Der Fünfjährige könne am Dienstag von der Intensivstation auf eine andere Station verlegt werden, teilte das Kinderkrankenhaus in Turin am Montagabend mit.

Seine Brust- und Bauchverletzungen besserten sich. Seine Tante sei bei ihm, hieß es weiter.

Am Sonntag vor einer Woche war am Monte Mottarone westlich des Lago Maggiore in der Region Piemont aus bislang ungeklärter Ursache eine Gondel abgestürzt. Sie riss 14 Menschen mit in den Tod.

Der kleine Junge aus Israel verlor dabei seine Eltern, seinen Bruder und seine Urgroßeltern. Er und ein anderes Kind waren damals schwer verletzt per Hubschrauber nach Turin geflogen worden. Das andere Kind überlebte nicht. dpa

Umfrage

Umfrage: Netanjahu-Lager holt auf, beide Blöcke bei 53 Mandaten

Noch vor einer Woche hatte dieselbe Umfrage ein deutlich anderes Bild ergeben. Damals lag die Opposition mit 57 Sitzen vorn

 03.09.2026

Jerusalem

Katz: Israel ist bereit, Ausreise aus Gaza »auf jedem möglichen Weg« zu ermöglichen

»Es gibt letztlich keine wirkliche Lösung für Gaza ohne diese Auswanderung«, sagt der israelische Verteidigungsminister

 03.09.2026

Tel Aviv

Nur jeder sechste Israeli fährt mit Bus oder Bahn zur Arbeit, andauernde Staus als Folge

Trotz Milliardeninvestitionen in den öffentlichen Nahverkehr wird dieser weniger genutzt als erhofft

 03.09.2026

Eklat

Yair Golan und Sara Netanjahu drohen einander mit Klage

Der Streit droht, vor Gericht zu landen. Der Parteivorsitzende der Demokraten weist die »Verräter«-Vorwürfe als haltlos zurück

von Sabine Brandes  02.09.2026

Wahlen

Paukenschlag

Zum ersten Mal steht ein jüdischer Politiker auf einer arabischen Liste: Der hochrangige Ex-Polizist Yoav Segalovitz kandidiert für die Partei Ra’am

von Sabine Brandes  02.09.2026

Jerusalem

Netanjahu sagt, Sicherheitschefs hätten ihn am 7. Oktober absichtlich nicht geweckt

Neu ist vor allem die Behauptung, die Sicherheitsführung habe ihn nicht lediglich aus einer Fehleinschätzung heraus nicht informiert, sondern sich bewusst dagegen entschieden

 02.09.2026

Militär

Der »Drache« ist unterwegs

Nach Jahren deutsch-israelischer Planung und Bauzeit hat das dritte U-Boot der Dolphin-Klasse die Kieler Werft verlassen und Kurs auf Israel genommen

von Sabine Brandes  02.09.2026

Nachrichten

Schule, Gewalt, Wasser

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  02.09.2026

Jerusalem

Netanjahu vor UN-Auftritt: Israel stellt sich auf Proteste und Boykotte ein

Auch mit einer Demonstration gegen den Ministerpräsidenten, zu der New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani aufrief, muss die israelische Delegation rechnen

 02.09.2026