Israel

Messerattacke in Ost-Jerusalem

Israelische Sicherheitskräfte am Tatort in Jerusalem Foto: copyright (c) Flash90 2024

Nach einer Messerattacke mit einem Verletzten in einer israelischen Siedlung in Ost-Jerusalem wurde nach Angaben der Polizei ein 14-jähriger Verdächtiger festgenommen. Bei dem Jungen soll es sich um einen Anwohner aus dem arabisch geprägten Ostteil Jerusalems handeln, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Jugendliche wird verdächtigt, an einer Bushaltestelle in der israelischen Siedlung Neve Yaakov einen Mann mit einem Messer angegriffen zu haben. Das 64 Jahre alte Opfer wurde laut dem Rettungsdienst Magen David Adom mit Stichwunden am Oberkörper in ein Krankenhaus gebracht.

Der mutmaßliche Angreifer sei zunächst vom Tatort geflüchtet, meldete die Polizei weiter. Israelischen Medien zufolge soll der Junge Palästinenser sein.

Erst am Dienstag hatte ein 16-jähriger Palästinenser an einer Straßenkreuzung im Westjordanland einen israelischen Soldaten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Israelische Soldaten in der Nähe erschossen den Jugendlichen.

Seit mehreren Jahren kommt es in Israel und im Westjordanland vermehrt zu Anschlägen von Palästinensern. Seit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen am 7. Oktober vergangenen Jahres hat sich die Lage noch einmal deutlich zugespitzt. dpa

Berlin

Merz lehnt Apartheid-Vergleich von Israel entschieden ab

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Israel mit einem Apartheid-System verglichen. Merz widerspricht sehr deutlich

 18.06.2026

Washington

US-Vize Vance verbittet sich israelische Kritik an Trump

Aus der israelischen Regierung wird Kritik laut – nicht nur am Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, sondern auch an Präsident Trump. Dessen Vize kann mit damit allerdings gar nichts anfangen

 18.06.2026

BDS

Boykottversuch gegen israelische Stadtbahn gescheitert

Eine spanische Gewerkschaft fordert von der Firma CAF, die Arbeiten an den Tel Aviver Wagen einzustellen. Doch die weigert sich standhaft

von Sabine Brandes  18.06.2026

Pride

»Wir verstecken uns nicht mehr«

In Tel Aviv erlebt die LGBTQ+-Szene Akzeptanz und Freiheit. Doch bis dahin war es ein langer Weg

von Sabine Brandes  18.06.2026

Libanon

Bericht: Israel führt »hartnäckige« Verhandlungen mit USA

Während Trump das Rahmenabkommen unterzeichnet, gehen die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah weiter. Aus israelischen Kreisen heißt es, man werde nicht nicht von der Positionen abrücken, Truppen in der »Pufferzone« südlich des Litani-Flusses zu halten

von Sabine Brandes  18.06.2026

Diplomatie

Israel bricht Beziehungen zu EU-Außenbeauftragter Kallas ab

Außenminister Gideon Sa’ar will mit Kaja Kallas so lange nicht mehr reden, bis sie sich für ihren Vorwurf, Israel praktiziere Apartheid, entschuldigt

von Michael Thaidigsmann  18.06.2026

Essen

»Schakschuka ist der Favorit«

Der deutsch-israelische Koch Tom Franz hat ein Buch über das Frühstück geschrieben. Hier spricht er über geflochtenen Lachs, clevere Vorräte und die Frage, warum er die erste Mahlzeit des Tages auslässt

von Katrin Richter  18.06.2026

Krieg

Hisbollah-Sprengsatz tötet israelischen Soldaten, verletzt sieben weitere

Eigentlich soll das Rahmenabkommen der USA mit dem Iran auch die Front im Südlibanon umfassen. Vorerst setzen die vom Iran unterstützte Hisbollah und Israel ihre Angriffe hier aber fort

 18.06.2026

Jerusalem

Netanjahu unter Druck: Wird der Iran-Krieg zum Bumerang?

Der Ministerpräsident versprach einen Triumph, Kritiker sprechen von einer Niederlage. Wie der Iran-Krieg Israels Verhältnis zu den USA und Trumps Loyalität auf die Probe stellt

von Sara Lemel  18.06.2026