Tischa B’Av

Militärrabbiner verbieten Soldaten das Fasten

IDF-Chefrabbiner Eyal Karim und seine Kollegen müssen die Soldaten in Form halten. Daher wurde das Fasten verboten. Foto: Copyright (c) Flash 90 2019

Der Fast- und Trauertag Tischa B’Av wird heute begangen – im Gedenken an die Zerstörung der beiden jüdischen Tempel in Jerusalem während der Antike. Soldaten, die im Kampfeinsatz sind, sei das Fasten jedoch verboten, urteilte jetzt das israelische Militärrabbinat, wie Medien am Sonntagabend berichteten.

»Fasten während des Einsatzes ist verboten. Es ist eine lebensbedrohliche Angelegenheit«, so das Rabbinat. Soldaten im Einsatz in den verschiedenen Landesteilen und in den palästinensischen Gebieten müssten ebenso wie Soldaten im Wachdienst essen und trinken, um optimale Leistungen erbringen zu können.

Bei einem ähnlichen Fasttag im Juli waren zwei Soldaten laut Medienberichten in einen lebensbedrohlichen Zustand geraten.

Tischa B’Av beginnt heute mit dem Sonnenuntergang. Das Buch der Klagelieder wird gelesen. Gläubige sitzen als Zeichen der Trauer bis zum Mittag des nächsten Tages auf dem Boden oder niedrigen Hockern. kna/ja

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