Israel

Menschliche Überreste nach Hai-Angriff gefunden

Fische im israelischen Naturschutzgebiet Gador vor der nordisraelischen Stadt Hadera Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Nach Berichten über einen Hai-Angriff vor der Mittelmeerküste Israels haben Taucher nach Angaben eines Rettungsdienstes die sterblichen Überreste eines Menschen am Meeresboden gefunden. Diese sollen nun identifiziert werden, teilte ein Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Zaka mit.

Am Montagnachmittag war in Israel ein Notruf eingegangen, wonach ein Mann von einem Hai gebissen wurde. Trotz stundenlanger Suche konnten Einsatzkräfte zunächst niemanden in der Küstengegend von Hadera, das rund 50 Kilometer nördlich von Tel Aviv liegt, finden. Seit dem frühen Morgen wurde die Suche dort fortgesetzt.

Lesen Sie auch

Haie wohl von warmem Wasser aus Kraftwerk angelockt

In der Gegend sammeln sich zwischen November und Mai Sandbank- und Schwarzhaie, die vermutlich von warmem Wasser, das aus einem nahe gelegenen Kraftwerk ins Meer gepumpt wird, angezogen werden. Die Haie gelten allgemein als nicht gefährlich für Menschen. Es war zunächst unklar, welcher Hai für den Angriff verantwortlich sein soll. Haiangriffe sind in Israel äußerst selten. 

Israelischen Medien zufolge handelt es sich bei dem vermissten Mann um einen Einwohner aus einem Vorort von Tel Aviv, der um die 40 Jahre alt sei. Er ist demnach verheiratet und hat vier Kinder. dpa

TV-Tipp

Der Elvis der Violine

Ivri Gitlis ist ein Phantom. Er bespielte mit seiner Geige die großen Bühnen und musizierte mit den Stars der Musikbranche. Seinen Namen kennen heute aber nur die wenigsten. Eine Arte-Doku begibt sich auf Spurensuche

von Manfred Riepe  18.04.2026

Kommentar

Hätte er doch einfach geschwiegen

Michael Schulte ist der erfolgreichste deutsche Teilnehmer des ESC der letzten Jahre. Und Schulte ist ein geschichtsbewusster Künstler. Umso befremdlicher sind seine Einlassungen zu Israel

von Daniel Killy  18.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Herzliya

Studie: Mit diesen Methoden mehr Erfolg auf Dating-Apps

Eine wichtige Erkenntnis der Untersuchung: Es kommt weniger darauf an, was man über sich preisgibt, als wie man es tut

 17.04.2026

Umfrage

Waffenruhen mit Iran und Hisbollah: Israelis pessimistisch

Weniger als 40 Prozent sagen, sie hätten die erfolgten Militäreinsätze unterstützt, wenn ihnen die Entwicklungen im Voraus bekannt gewesen wären

 17.04.2026

Studie aus Israel

KI treibt Arbeitslosigkeit bei Programmierern und Verkäufern nach oben

Bei Programmierern gehen zwischen 12 und 20 Prozent des jüngsten Anstiegs der Erwerbslosigkeit auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zurück

 17.04.2026

Bildung im Krieg

Israel lockert Abiturprüfungen wegen Kriegslage – Sonderregeln für den Norden

Die Maßnahmen schließen eine »flexiblere Berechnung« von schulischen Leistungen mit ein

 17.04.2026

Nahost

Details zur Waffenruhe zwischen Israel und Libanon veröffentlicht

Ein Sechs-Punkte-Plan soll zunächst zehn Tage lang für Ruhe sorgen. Die Einzelheiten

von Imanuel Marcus  17.04.2026