Israel

Längste Regenperiode in Israel seit 30 Jahren

Der See Genezareth Foto: picture alliance / SANDRA WALDER / APA / picturedesk.com

Erstmals seit Februar 1992 hat es in Israel an 14 Tagen in Folge geregnet. Der staatliche Wetterdienst sprach laut israelischen Medienberichten von einem »Segensregen«, da der stetige Niederschlag die natürlichen Wasserspeicher des Landes fülle, ohne Schäden etwa durch Überschwemmungen anzurichten.

Nach Messungen der israelischen Wetterbehörde von Montag stieg der Pegel des Sees Genezareth innerhalb einer Woche um 47 Zentimeter.

Der aktuelle Pegel des größten Süßwassersees des Landes lag am Montag bei 210,40 Metern unter dem Meeresspiegel und damit 2,59 Meter über der unteren roten Linie von 213 Metern sowie 4,46 Meter über dem historischen Tiefststand des Sees von 2001 (214,87 Meter unter dem Meeresspiegel). Ein weiterer Anstieg des Pegels wird laut Berichten erwartet.

Im Norden und Zentrum des Landes haben einige Regionen bereits jetzt die durchschnittliche Jahresregenmenge erreicht oder überschritten. Unterdurchschnittlich geregnet hat es im Süden des Landes in der Negevwüste, wo teilweise erst 13 Prozent der durchschnittlichen jährlichen Niederschläge fielen. kna

Jahrestag der Geiselrückkehr

Schön, dass du wieder da bist!

Als ich Alon Ohel auf einer Straße in Tel Aviv sah, wollte ich ihn ansprechen – und ließ ihn weitergehen. Über Solidarität und die Kraft einer Gesellschaft

von Sabine Brandes  14.10.2026

Hamas-Terror

Ein Jahr Freiheit – doch die Narben bleiben

Vor einem Jahr war die Freude unbändig, als die letzten 20 lebenden Geiseln nach 738 Tagen in den Tunneln unter dem Gazastreifen nach Israel zurückkehrten

von Sabine Brandes  14.10.2026

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026