Covid-19

Kaum noch Einreisen von ausländischen Besuchern nach Israel

Parkende EL-AL-Flugzeuge auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Israel (Archivbild von 2018) Foto: Flash 90

Die strikten Reisebeschränkungen in der Corona-Krise treffen die Tourismusindustrie in Israel hart. Wie das Statistikbüro des Landes am Donnerstag mitteilte, trafen im Mai rund 2300 ausländische Besucher in Israel ein. Im Vorjahresmonat waren es demnach 466.000 gewesen.

Den Angaben zufolge wurden von den Besuchern etwa 2200 als Touristen eingestuft, sie blieben also länger als einen Tag in Israel. Die restlichen waren Tagesbesucher. Im Mai 2019 waren 440.000 Einreisende als Touristen registriert worden.

Israel hat mit strikten Maßnahmen auf die Corona-Pandemie reagiert. Dazu zählt ein Einreiseverbot für Ausländer. Ausnahmeregelungen gibt es nach Angaben des Auswärtigen Amtes nur für ausländische Reisende, die einen Lebensmittelpunkt in Israel nachweisen können. Dieses Verbot gilt vorerst noch bis zum 15. Juni.

Die Tourismusbranche ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Israel. Im vergangenen Jahr waren rund 4,6 Millionen Touristen nach Israel gereist - ein Rekordwert. dpa

Jerusalem

Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum »Friedensrat« an

Israels Premier hatte sich über die personelle Besetzung eines Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen durch das Weiße Haus geärgert. Doch die Einladung zum »Friedensrat« schlägt er nicht ab

 21.01.2026

Knesset

Netanjahu schließt türkische und katarische Truppen in Gaza aus

Der Ministerpräsident räumt ein, es habe mit Washington »eine gewisse Auseinandersetzung« über Gaza gegeben. Die Opposition wirft ihm Versagen vor

 20.01.2026

Jerusalem

Zwei Säuglinge sterben in illegaler ultraorthodoxer Krippe

Erschütternde Zustände in der überfüllten Einrichtung in dem ultraorthodoxen Stadtteil Romema kommen ans Licht

von Sabine Brandes  20.01.2026

Gazastreifen

Trump lädt Netanjahu und Putin in »Friedensrat« ein

Das Gremium soll den Wiederaufbau und die Verwaltung überwachen. Auch der israelische Premier soll dabei sein

von Sabine Brandes  19.01.2026

Hamas-Massaker

»Keine Ausreden mehr«

Vor und in der Knesset gibt es Proteste, als die Anhörungen zur politischen Untersuchung zu den Versäumnissen vor dem 7. Oktober beginnen

von Sabine Brandes  19.01.2026

Verhandlungen

Eltern der letzten Geisel fordern Ultimatum an Hamas

Die Angehörigen fürchten, dass Ran Gvili, der getötete israelische Polizist, in Phase zwei »in Gaza zurückgelassen« wird

von Sabine Brandes  18.01.2026

Trauer

»Verzeih, dass ich dich in eine grausame Welt brachte«

Kfir Bibas, das rothaarige Baby, das von palästinensischen Terroristen entführt und in Gaza ermordet wurde, wäre am Sonntag drei Jahre alt geworden

von Sabine Brandes  18.01.2026

Geiseln

»Die Liebe hat gesiegt«

Die Israelis wählen »Habaita« zum Wort des Jahres. Es enthält ein Versprechen: zurück »nach Hause«. Dort geht für die Entführten das Leben weiter. Zwei Paare, die der Terror trennte, haben sich nun verlobt

von Sabine Brandes  18.01.2026

Nahost

Israel verärgert wegen personeller Besetzung von Gaza-Gremium

Ranghoher US-Beamter reagiert auf Kritik Netanjahus: »Das ist unsere Show, nicht seine Show.«

 18.01.2026 Aktualisiert