Diplomatie

Jens Spahn reist nach Israel

Jens Spahn (CDU), Vorsitzender der Unionsfraktion Foto: picture alliance/dpa

Unionsfraktionschef Jens Spahn reist am Mittwoch nach Israel. Geplant sind unter anderem politische Gespräche in der Knesset - dem israelischen Parlament. Weitere Stationen der dreitägigen Reise sind am Donnerstag Zypern und am Freitag der Libanon.

Während des Gaza-Kriegs hat Spahn stets das besonders enge Verhältnis Deutschlands zu Israel und die Sicherheit des Landes als Teil der deutschen Staatsräson betont. Als Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Sommer zeitweise Waffenlieferungen an Israel einschränkte, signalisierte Spahn dafür nur verhaltene Unterstützung. Der Fraktionschef äußert sich auch immer wieder besorgt über Antisemitismus in Deutschland.

Auf Zypern informiert sich Spahn unter anderem bei einem Besuch auf der Fregatte »Sachsen-Anhalt« über die deutsche Beteiligung an der UN-Beobachtermission für den Libanon, UNIFIL. Im Libanon selbst will er ein Gesundheitsprojekt der Malteser besichtigen. dpa

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Tel Aviv

Neues deutsches U-Boot in Israel eingetroffen

Die »INS Drakon« ist das sechste U-Boot der israelischen Flotte

 25.09.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Eisenkot will nicht mit arabischen Parteien koalieren

Der Vorsitzende der Yashar-Partei sagt, wolle mit »jeder zionistischen Partei« zusammenarbeiten. Vier Grundsätze müssten jedoch akzeptiert werden

 25.09.2026

Gaza

Zwei IDF-Reservisten bei Drohnenexplosion getötet

Der tödliche Vorfall ereignete sich an einem Militärposten im nördlichen Gazastreifen

 25.09.2026

Terror-Infrastruktur

Tunnelschacht und Waffen im Westjordanland entdeckt

Ermittler nahmen vier Personen fest, die sich am Fundort befanden. Sie wurden zur weiteren Befragung mitgenommen

 25.09.2026 Aktualisiert

Dokumentation

»Völkermord: Die größte Lüge des Jahrhunderts«

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanjahus vor der UNO-Vollversammlung im Wortlaut

 25.09.2026

Bildung

Handys weg!

In Tel Avivs Schulen müssen Mobiltelefone künftig im Schließfach bleiben

von Sabine Brandes  24.09.2026

Politische Einflussnahme

»Katargate« bringt Netanjahu und sein engstes Umfeld unter Druck

Neue, brisante Informationen zur Affäre um mutmaßliche Verbindungen zwischen Mitarbeitern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Katar könnten weitreichende Folgen haben

 24.09.2026

Tel Aviv

Fall eines Grenzpostens erleichterte Hamas-Angriff auf Be’eri

Einer Untersuchung zufolge war die Einheit nicht auf einen groß angelegten Überraschungsangriff vorbereitet

 24.09.2026