Unionsfraktionschef Jens Spahn reist am Mittwoch nach Israel. Geplant sind unter anderem politische Gespräche in der Knesset - dem israelischen Parlament. Weitere Stationen der dreitägigen Reise sind am Donnerstag Zypern und am Freitag der Libanon.
Während des Gaza-Kriegs hat Spahn stets das besonders enge Verhältnis Deutschlands zu Israel und die Sicherheit des Landes als Teil der deutschen Staatsräson betont. Als Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Sommer zeitweise Waffenlieferungen an Israel einschränkte, signalisierte Spahn dafür nur verhaltene Unterstützung. Der Fraktionschef äußert sich auch immer wieder besorgt über Antisemitismus in Deutschland.
Auf Zypern informiert sich Spahn unter anderem bei einem Besuch auf der Fregatte »Sachsen-Anhalt« über die deutsche Beteiligung an der UN-Beobachtermission für den Libanon, UNIFIL. Im Libanon selbst will er ein Gesundheitsprojekt der Malteser besichtigen. dpa