Hilfsfonds

Israel erhält Entschädigung nach Umweltkatastrophe

Die Säuberungsarbeiten an den Stränden können noch Jahre dauern. Foto: Flash 90

Nach einer verheerenden Verschmutzung der Küsten durch eine große Menge an Öl im Februar hat Israel finanzielle Entschädigungen durch einen internationalen Hilfsfonds zugesichert bekommen. Das bestätigten die sogenannten International Oil Pollution Compensation Funds mit Sitz in London am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Höhe der Entschädigung blieb zunächst allerdings offen.

Im Februar hatten große Ölmengen die Küsten Israels und des Libanons stark verschmutzt, besonders betroffen war die Tierwelt. Experten sprachen von der schlimmsten Umweltkatastrophe in Israel seit Langem. Die Säuberungsarbeiten an den Stränden könnten aus ihrer Sicht noch Jahre dauern.

Israel begrüßte die Entscheidung. Umweltschutzministerin Tamar Sandberg von der linken Meretz-Partei sagte: »Israel wird für die Teerkatastrophe nach dem Prinzip ‚Der Verschmutzer zahlt‘ entschädigt.« Der Schaden an der Meeresumwelt und an den Tieren sei groß gewesen. »Und der Vorfall unterstreicht unsere Position: Besser Schäden am Ursprung vermeiden und schnell zu erneuerbaren Energien zu wechseln, statt Rohöl auf dem Meer zu transportieren.« dpa

Tel Aviv/Beirut

Israel zerstört unterirdische Terrorbasis im Südlibanon

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz erklären, damit sei die Festigung der Sicherheitszone im Südlibanon abgeschlossen

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 10.09.2026

Skandal

Hasswelle gegen Ex-Soldaten bringt Adidas in Bedrängnis

Shalev Biton wurde wegen seiner Teilnahme an einer Adidas-Kampagne zur Zielscheibe israelfeindlicher Aktivisten. Nun entschuldigt sich der Sportartikelhersteller

von Sabine Brandes  10.09.2026

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 10.09.2026

Jerusalem

Israels Nationalbibliothek errichtet Abteilung für Terrorgedenken

Der Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 gilt als traumatisches Ereignis in der israelischen Gesellschaft. Mit einer umfassenden Materialiensammlung will die Nationalbibliothek es im kulturellen Gedächtnis verankern

von Burkhard Jürgens  10.09.2026

Diplomatie

Herzog wirbt für Dreiertreffen mit Zypern und Libanon

Derzeit gibt es zwar Gespräche zwischen Vertretern Israels und dem Libanon - aber auf Botschafterebene. Ein Traum von Israels Präsident Herzog geht weiter

 10.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  10.09.2026

Westjordanland

Das System der Gewalt

Wie extremistische Siedler und politische Kräfte das Gebiet destabilisieren – und warum Ex-General Gadi Shamni vor einer Eskalation warnt

von Sabine Brandes  10.09.2026

Meinung

Wahlkampf in Israel: Schluss mit der Schlammschlacht!

Niemand erwartet, dass Politiker einander mit Samthandschuhen anfassen. Aber eine Wahl in einer Demokratie ist keine Realityshow voller Gekreische

von Sabine Brandes  10.09.2026