Radsport

Israel Cycling Academy übernimmt Katusha-Lizenz

Mihkel Raim vom Team Israel Cycling Foto: dpa

Kurz vor dem Ende der Radsport-Saison hat der deutsche Radprofi Nils Politt endlich Planungssicherheit. Der bisher zweitklassige Rennstall Israel Cycling Academy übernimmt die World-Tour-Lizenz von Katusha-Alpecin, wie das neue Team am Mittwoch mitteilte.

Damit wird Politts bis 2020 laufender Vertrag weiter Bestand haben. Der Weltverband UCI muss den Deal aber noch bestätigen, hatte zuletzt aber schon Bereitschaft signalisiert.

Die Israel Cycling Academy hat ihren Sitz in Tel Aviv. Gegründet wurde sie 2015.

Seit Sommer herrschte Unklarheit, ob es bei der Mannschaft mit russischer Vergangenheit weitergeht. Ursprünglich wollte der Rennstall während der Frankreich-Rundfahrt im Juli über die Zukunft entscheiden. Der Paris-Roubaix-Zweite Politt hatte sich zuletzt unglücklich über das lange Warten gezeigt.

TEL AVIV »Jetzt nach zwei Monaten warte ich einfach, bis die Email oder der Anruf reinkommt. Wir haben noch keine Information. Das sagt alles«, sagte der Kölner am Rande der Straßenrad-WM in Yorkshire. Politt hätte aber auch eine Alternative parat gehabt.

Die Israel Cycling Academy hat ihren Sitz in Tel Aviv. Die Mannschaft wurde im Jahr 2015 gegründet. Im Jahr darauf erhielt das Team die Lizenz als UCI Professional Continental Team. Manager ist der ehemalige Radprofi Ran Margaliot.

Gegründet und maßgeblich unterstützt wird die Mannschaft von den Unternehmern Ron Baron und Sylvan Adams mit dem Ziel, den Radsport im jüdischen Staat zu fördern.  dpa/ja

Essay

Keine Empathie für Israel, nirgends

Was mich an der deutschen Reaktion auf den Iran-Krieg irritiert

von Ralf Fücks  27.03.2026

Susanne Glass und Jenny Havemann

»Das Land braucht Veränderung«

Die Journalistin und die Unternehmerin haben ein Buch geschrieben, in dem sie über »ihr« Israel erzählen. Ein Gespräch über Freundschaft und die Möglichkeit eines Neubeginns

von Katrin Richter  27.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  27.03.2026

Jerusalem

Zamir: »Die Armee wird in sich zusammenbrechen«

Generalstabschef Ejal Zamir warnt die Regierung eindringlich vor den Folgen des Krieges und wachsender Einsatzlast

 27.03.2026

Nahost

43-jähriger Israeli stirbt bei Raketenangriff der Hisbollah

Die Kämpfe zwischen der libanesischen Terrororganisation und der israelischen Armee dauern an. Die Lage im Überblick

 27.03.2026

Social Media

Mit dem Direktflug von Teheran nach Tel Aviv

Mit einem KI-erstellten Video träumt die Metropole am Mittelmeer von einem friedlichen Morgen für Israelis und Iraner

von Sabine Brandes  26.03.2026

Krieg

Israel schickt weitere Soldaten in den Libanon

Israels Armee geht eigenen Angaben zufolge auch am Boden gegen die libanesische Terror-Miliz im Süden des Nachbarlandes vor. Nun sendet das Militär Verstärkung

 26.03.2026

Israel

Die Kosten des Krieges

Von Toten und Verletzten über Lohnausfall bis zum Konsum: Der Waffengang gegen den Iran ist in allen Lebensbereichen spürbar

von Sabine Brandes  26.03.2026

Nahost

Wie geht der Krieg gegen den Iran weiter?

US-Präsident Donald Trump droht dem Regime mit weiteren Angriffen. Teheran soll derweil seine Antwort auf den 15-Punkte-Plan übermittelt haben

 26.03.2026