Nahost

Israel beendet Anti-Terror-Einsatz in Dschenin

Dschenin am Mittwochmorgen, nach dem Ende der israelischen Operation gegen den palästinensischen Terror Foto: picture alliance / REUTERS

Israels Militär hat seinen Anti-Terror-Einsatz in Dschenin im Westjordanland offiziell beendet. Alle Soldaten seien abgezogen, bestätigte die Armee am Mittwoch auf Anfrage. Das Militär kehre nun zurück zu seinen »Routineaktivitäten« im Westjordanland.

In der Nacht war es während des Abzugs der Truppen zu Gefechten mit bewaffneten Einwohnern Dschenins gekommen. Israels Armee war am Montag nach flankierenden Luftangriffen mit rund tausend Soldaten in Dschenin eingerückt. Es war der größte Militäreinsatz im Westjordanland seit zwei Jahrzehnten.

Auf israelischer Seite starb ein Soldat, auf der Gegenseite wurden mindestens zwölf Palästinenser getötet und mehr als 100 verletzt. Ziel der Operation »Heim und Garten« war, terroristische Infrastruktur in der Hochburg des Palästinensischen Terrors zu zerschlagen. dpa/ja 

Wetter

Rotes Himmelsphänomen erstaunt Israelis

Meteorologen erklären das Naturschauspiel, das sich fast im ganzen Land zeigt

von Sabine Brandes  05.01.2026

Aschdod

Gerichtspräsident Benny Sagi stirbt bei schwerem Unfall

Verursacher könnte der Lenker eines Fahrzeuges sein, das von unbefestigtem Gelände auf die Autobahn »Route 6« einbog

 05.01.2026

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Der NGO »Ärzte ohne Grenzen« ist Propaganda gegen Israel wichtiger als die Hilfeleistung für Gaza

von Wolf J. Reuter  05.01.2026

Jerusalem

Israel wirft »Ärzte ohne Grenzen« Verbindungen zu palästinensischen Terrororganisationen vor

Laut Außenministerium waren mindestens zwei bei der NGO beschäftigte Personen gleichzeitig Mitglieder palästinensischer Terrororganisationen

 05.01.2026

Bat Yam

Hotspot am Meer

Einst im Schatten Tel Avivs, liegt die Küstenstadt heute schwer im Trend

von Sabine Brandes  04.01.2026

Venezuela

Netanjahu gratuliert Trump

Israels Regierungschef Netanjahu lobt den US-Angriff in Venezuela und hebt Trumps Vorgehen gegen Maduro als »historisch« hervor. Andere israelische Politiker ziehen Parallelen zum Iran

 04.01.2026

Tel Aviv

Venezuela-Angriff: Lapid verweist auf den Iran

Die amerikanische Kommandoaktion zur Festnahme des venezolanischen Autokraten Maduro wird auch in Israel aufmerksam verfolgt. Nun äußerte sich der Oppositionsführer

 03.01.2026

Jerusalem

Gedenkstätte Yad Vashem verweigerte Selenskyj Rede

Kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine wollte Selenskyj in Yad Vashem sprechen. Aber durfte nicht. Der Gedenkstätten-Vorsitzende nennt nun dafür klare Gründe

 03.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  02.01.2026