Terror

IS-Zelle plante Anschlag auf Schule in Nazareth - wegen Sexualkunde  

Foto: imago

Eine Zelle von Anhängern der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) wollte dem israelischen Geheimdienst zufolge einen Anschlag auf ein muslimisches Gymnasium im Norden Israels verüben, weil dort Sexualkunde unterrichtet wird. Ein Sprecher des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet bestätigte am Sonntag entsprechende Berichte.

Sechs mutmaßliche Mitglieder der Zelle im Alter von 18 bis 25 Jahren seien in der Stadt Nazareth festgenommen worden, teilte Schin Bet mit. Die Festnahmen der israelischen Araber seien bereits vor einigen Wochen erfolgt. Gegen alle sechs Männer solle Anklage erhoben werden.

Die Männer hätten verschiedene Anschläge geplant, darunter auch auf das muslimische Gymnasium in Nazareth, weil dies in ihren Augen auf »ungläubige« Weise geführt werde.

Die Festnahme der Männer sei bedeutsam und werfe ein Licht auf den Einfluss des IS in Israel. Im Namen der Organisation seien im März  Anschläge auf israelische Bürger in Beerscheva, Chadera und Jerusalem verübt worden. Allein bei diesen Anschlägen wurden sieben Menschen getötet, sie waren Teil einer Terrorwelle in Israel.

»Die Terrororganisation arbeitet weiter hartnäckig daran, ihre Ideologie unter israelischen Bürgern zu verbreiten«, erklärte Schin Bet weiter zum Islamischen Staat. dpa

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