Nahost

Huthi-Terroristen feuern Rakete auf Israel

Immer wieder beschießen die Huthi-Terroristen Israel (Archivbild) Foto: copyright (c) Flash90 2025

Die jemenitische Huthi-Miliz hat ihre Raketenangriffe auf Israel am Samstag fortgesetzt. Am frühen Morgen heulten in vielen Gebieten in Israel Warnsirenen, darunter in Jerusalem und am Toten Meer. Ein aus dem Jemen abgefeuertes Geschoss der Terroristen sei von der Raketenabwehr abgefangen worden, teilte die israelische Armee mit. Ein junger Mann habe sich auf dem Weg in einen Schutzraum verletzt, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Bereits am Freitag hatten die Huthi zweimal Raketen in Richtung Israel abgefeuert. 

Seitdem Israels Armee die Angriffe im Gazastreifen am 18. März wieder aufgenommen hat, feuert auch die Huthi-Miliz aus Solidarität mit der islamistischen Terrororganisation Hamas wieder regelmäßig Geschosse Richtung Israel. 

Die Huthi beherrschen große Gebiete vor allem im nördlichen Jemen. In dem sehr armen Land tobt seit zehn Jahren ein Bürgerkrieg. Die USA greifen derzeit immer wieder Stellungen der Miliz an. 

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa versammelten sich am Freitag Tausende von Menschen, um ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Palästinensern zu zeigen. Sie hielten dabei Waffen in die Höhe und trugen Schilder, auf denen das Motto der Huthi stand: »Gott ist groß, Tod Amerika, Tod Israel, Fluch über die Juden, Sieg dem Islam.« dpa/ja

Luftfahrt

Wer kontrolliert die Flüge nach Israel?

Nach dem vereitelten Anschlag auf einen Flydubai-Flug gerät das israelische Sicherheitssystem für ausländische Airlines unter Druck

von Sabine Brandes  08.10.2026

Hintergrund

Terror über den Wolken

Wie Pilot und Passagiere im Flug von Dubai nach Tel Aviv eine Katastrophe verhinderten

von Sabine Brandes  08.10.2026

Diplomatische Beziehungen

Britisches Konsulat in Jerusalem bleibt als Mission bestehen

Israel reagiert auf britische Sanktionen gegen israelische Siedlungspolitik, mehrere Diplomaten verlassen das Land. Gänzlich geschlossen wird das britische Konsulat in Ost-Jerusalem aber doch nicht

 08.10.2026

Meinung

Wenn Journalisten Terroristen sind – 170 Namen und eine unbequeme Wahrheit

Unser Autor reflektiert über die grundsätzliche Frage, was »Journalismus« in einem Gebiet bedeutet, das seit Jahren von einer totalitären Terrororganisation beherrscht wird

von Daniel Neumann  08.10.2026

7. Oktober

»Erinnern heißt auch, nach der Wahrheit zu suchen«

Bei der großen Gedenkveranstaltung im Hayarkon-Park standen die Opfer im Mittelpunkt – und die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchungskommission

von Sabine Brandes  08.10.2026

Mentale Gesundheit

Die Einsamkeit wiegt am Schwersten

Fast eine Million Israelis suchten seit Kriegsbeginn Hilfe bei der psychischen Notfall-Hotline Eran

von Sabine Brandes  07.10.2026

Porträt

Nach der Musik das Essen

Der Norden war von Terror und Krieg besonders geschunden. Aber auch Absagen aus dem Ausland beendeten Shachar Bers Karriere als Drummer. Mit einer eigenen Aufstrich-Marke wagt er den Neuanfang

von Sabine Brandes  07.10.2026

Nachrichten

Massage, Kibbuz, Opposition

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  07.10.2026

Kommentar

Wenn Chuzpe Leben rettet

Die bemerkenswerte Abwesenheit von Scham, Vorsicht und Selbstzweifel ist eine israelische Eigenart. Im Fall des Flydubai-Fluges half sie, eine Katastrophe zu verhindern

von Sabine Brandes  07.10.2026