Israel

Huthi reklamieren Drohnenangriffe für sich

Immer wieder beschießen die Huthi-Terroristen Israel (Archivbild) Foto: copyright (c) Flash90 2025

Die Terroristen der Huthi im Jemen haben zwei Drohnenangriffe auf Israel für sich reklamiert. Einer soll auf den Flughafen bei Eilat im Süden gezielt haben, hieß es in einer Erklärung der Gruppe. Ein weiterer Angriff habe auf die Gegend um Tel Aviv gezielt. Die israelische Armee erklärte am Mittwochvormittag, eine Drohne abgefangen zu haben, die aus dem Jemen gekommen sei. 

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstagabend überraschend verkündet, die Angriffe auf Huthi-Ziele im Jemen einzustellen. Der Oman hatte nach eigenen Angaben eine Waffenruhe vermittelt. Auch die Huthi erklärten sich grundsätzlich zu einer Waffenruhe mit den USA bereit – unter der Bedingung, dass sich auch Washington daran hält. Ihre Haltung gegenüber Israel bleibt jedoch unverändert feindlich.

In der Erklärung vom Abend betonte die Miliz auch, israelischen Schiffen weiterhin die Durchfahrt im Roten Meer zu verbieten. Genauso drohten sie, weiter den Flughafen bei Tel Aviv ins Visier zu nehmen.

Seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 greifen die Huthi Israel regelmäßig mit Raketen und Drohnen an – als Ausdruck ihrer Solidarität mit der islamistischen Terrororganisation Hamas. Am Sonntag schlug erstmals ein Huthi-Geschoss in der Nähe des internationalen Flughafens bei Tel Aviv ein. Die israelische Luftwaffe reagierte darauf mit starken Luftangriffen auf Ziele der Miliz im Jemen. dpa

Jerusalem

Wahlsieger ohne Mehrheit

Das endgültige Wahlergebnis liegt vor. Benjamin Netanjahus Likud hat mehr Sitze als alle anderen Parteien. Nützt ihm das etwas?

 30.10.2026

Jerusalem

Eisenkot will Wehrpflichtgesetz und Untersuchung zum 7. Oktober vorantreiben

Der Vorsitzende der zentristischen Partei Yashar erklärt, er arbeite bereits an entsprechenden Gesetzesvorlagen. Ob er wirklich eine Regierung bilden kann, bleibt aber unklar

 30.10.2026

Umfrage

Mehrheit der Oppositionswähler befürwortet Regierungskoalition mit arabischer Partei

Befragt wurden Anhänger von Yashar, B’Yachad, der Demokraten sowie Yisrael Beitenu. Was denken diese Wähler?

 30.10.2026

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026