Jerusalem

Herzog will Beziehungen zu weiteren arabischen Ländern

Präsident Isaac Herzog Foto: copyright (c) Flash90 2025

Israels Staatspräsidenten Isaak Herzog hat sich für eine Normalisierung der Beziehungen mit arabischen Staaten wie Syrien, dem Libanon und Saudi-Arabien ausgesprochen. »Dies ist der wahre Weg zu langfristiger nationaler Sicherheit«, sagte er nach Angaben seines Büros bei der Abschlussfeier des Israelischen Nationalen Sicherheitskollegs.

Israels Sicherheitskräfte hätten »den iranischen Feuerring durchbrochen«, so Herzog. »Wir dürfen diesen Moment nicht verpassen. Jetzt ist es an der Zeit, den Kreis der Partnerschaft, des Friedens und der Normalisierung in der Region zu erweitern«, sagte der Präsident.

»Ein vollständiger Sieg wird nicht der Tag sein, an dem wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen. Es wird der Tag sein, an dem wir den militärischen Erfolg in eine umfassende, strategische diplomatische Initiative verwandeln.«

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington erneut angedeutet, dass es derzeit eine Gelegenheit gebe, Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen mit weiteren arabischen Ländern abzuschließen.

Trump hatte 2020 während seiner ersten Amtszeit die sogenannten Abraham-Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten auf den Weg gebracht – damals ein historischer Durchbruch.

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