Israel

Hapoel Beer Sheva gewinnt Fußball-Pokalfinale

Staatspräsident Reuven Rivlin überreichte den Spielern nach ihrem Sieg die Trophäe.

Israel

Hapoel Beer Sheva gewinnt Fußball-Pokalfinale

Der Verein setzte sich in Tel Aviv mit 2:0 gegen Maccabi Petach Tikva durch

 14.07.2020 10:16 Uhr

Nach 23 Jahren ist Hapoel Beer Sheva erstmals wieder Fußball-Pokalsieger in Israel. Der Verein aus der Stadt im Süden des Landes setzte sich am Montagabend im Bloomfield-Stadion in Tel Aviv mit 2:0 (0:0) gegen Maccabi Petach Tikva durch. Die Treffer schossen Ben Sahar (49.) und der Portugiese Josué Pesqueira (61.).

Der viermalige Meister aus Beer Sheva hatte den Pokal zuletzt 1997 gewonnen. Staatspräsident Reuven Rivlin überreichte den Spielern die Trophäe.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Kampf gegen das Coronavirus hat auch im Sport in Israel massive Einschränkungen nach sich gezogen. Der Präsident des nationalen Fußballverbandes, Oren Hasson, freute sich aber, dass das Endspiel überhaupt stattfinden konnte.

Die Saison habe unter nahezu unmöglichen Umständen auf dem Platz ein Ende gefunden, sagte er. Zuschauer waren zum Finale auf den Rängen nicht zugelassen. Israel kämpft derzeit gegen einen starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen. dpa

Medien

Geglaubt und geteilt

»Antisemitismus«, definierte Adorno, sei »das Gerücht über Juden«. Was ist dann dessen Verbreitung? Die ARD muss sich einer längst fälligen Debatte stellen

von Esther Schapira  11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nahost

Israels Armee zerstört Haus im Westjordanland

Hintergrund ist eine tödliche Auseinandersetzung mit Siedlern und Soldaten im vergangenen Monat

 11.08.2026

Jerusalem

Netanjahu setzt umstrittenen Unternehmer auf Likud-Liste

Der neue Kandidat hatte US-Präsident Trump unlängst als »ein moralisch korrumpiertes Stück Scheiße« bezeichnet, revidierte seine Meinung jedoch nun. Derweil deutet sich im Likud ein Streit über Listenplätze an

 11.08.2026

Nahost

Israel erwartet Täuschung durch zwei arabische Staaten

Medienberichten zufolge soll der jüdische Staat mit scheinbaren diplomatischen Annäherungen in Sicherheit gewogen und dann angegriffen werden

 11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Diplomatie

Kolumbien erkennt Israels Souveränität über den Golan an

Die neue Regierung in Bogotá will auch die kolumbianische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Unterdessen hat Israel Soforthilfe für die Opfer des schweren Erdbebens in Kolumbien zugesagt

 10.08.2026

Medien

Wo steckt die palästinensische Opposition?

Zwei taz-Essays erzählen eindringlich von palästinensischer und muslimischer Entfremdung in Deutschland. Sie lassen zugleich einen entscheidenden blinden Fleck im Nahostkonflikts unerwähnt

von Leeor Engländer  10.08.2026