Nahost

Hamas will nicht genug geeignete Geiseln für Deal haben

Angehörige und Unterstützer protestieren für die Freilassung der Geiseln Foto: copyright (c) Flash90 2024

Am Sonntag schlug CIA-Direktor William Burns der Hamas einen Deal vor: Die Terroristen sollten während einer sechswöchigen Feuerpause 40 der rund 130 Geiseln in ihrer Gewalt freilassen, zunächst Frauen und dann Männer, die älter als 50 Jahre oder schwer krank sind. Dafür wäre Israel bereit, 900 palästinensische Gefangene zu entlassen und 150.000 Palästinensern die Rückkehr in den Norden des Gazastreifens zu erlauben.

Doch die Hamas hat nach eigenen Angaben nicht genug lebende Geiseln, die die Bedingungen erfüllen. Wie »Axios« unter Berufung auf israelische Regierungsvertreter berichtet, hätte die Terroristen dies während der Verhandlungen in Kairo (Ägypten) offenbaren müssen.

Dieses Eingeständnis lässt Befürchtungen aufkommen, dass bereits mehr Geiseln gestorben sind, als bisher bekannt war. Zurzeit geht die israelische Regierung davon aus, dass mehr als 30 der 130 Geiseln in der schon sechs Monate währenden Gefangenschaft gestorben sind.

Die israelischen Verhandler hätten deshalb ihren Vorschlag angepasst: Die Hamas sollte demnach auch gesunde männliche Geiseln unter 50, zum Beispiel Soldaten, freilassen. Dafür würde Israel auch mehr palästinensische Verbrecher aus den Gefängnissen entlassen. ja

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026

Parteitag

»Die UNRWA ist nicht reformierbar«: CDU will Zahlungsstopp

Einmütig haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart beschlossen, dass es künftig striktere Auflagen für deutsche Zuschüsse an die Palästinenser geben soll

von Michael Thaidigsmann  21.02.2026

Militär

Bundeswehr und IDF wollen enger zusammenarbeiten

Bei einem Besuch in Israel vereinbaren Vertreter der Bundeswehr eine engere Kooperation mit Israels Armee. Deutschland will dabei auch etwas über die Integration von Frauen ins Militär lernen

 20.02.2026