Nahost

Hamas will nicht genug geeignete Geiseln für Deal haben

Angehörige und Unterstützer protestieren für die Freilassung der Geiseln Foto: copyright (c) Flash90 2024

Am Sonntag schlug CIA-Direktor William Burns der Hamas einen Deal vor: Die Terroristen sollten während einer sechswöchigen Feuerpause 40 der rund 130 Geiseln in ihrer Gewalt freilassen, zunächst Frauen und dann Männer, die älter als 50 Jahre oder schwer krank sind. Dafür wäre Israel bereit, 900 palästinensische Gefangene zu entlassen und 150.000 Palästinensern die Rückkehr in den Norden des Gazastreifens zu erlauben.

Doch die Hamas hat nach eigenen Angaben nicht genug lebende Geiseln, die die Bedingungen erfüllen. Wie »Axios« unter Berufung auf israelische Regierungsvertreter berichtet, hätte die Terroristen dies während der Verhandlungen in Kairo (Ägypten) offenbaren müssen.

Dieses Eingeständnis lässt Befürchtungen aufkommen, dass bereits mehr Geiseln gestorben sind, als bisher bekannt war. Zurzeit geht die israelische Regierung davon aus, dass mehr als 30 der 130 Geiseln in der schon sechs Monate währenden Gefangenschaft gestorben sind.

Die israelischen Verhandler hätten deshalb ihren Vorschlag angepasst: Die Hamas sollte demnach auch gesunde männliche Geiseln unter 50, zum Beispiel Soldaten, freilassen. Dafür würde Israel auch mehr palästinensische Verbrecher aus den Gefängnissen entlassen. ja

Krieg

Israel will ab Mittwochabend Luftraum teilweise öffnen

Der israelische Luftraum war seit Beginn des Krieges mit dem Iran gesperrt. Zahlreiche Israelis sitzen im Ausland fest – nun soll der Luftraum für deren Rückholung wieder geöffnet werden

 03.03.2026

Jerusalem

Israels Verteidigungsminister: Iranisches Volk soll Regierung stürzen

Israels Verteidigungsminister setzt auf einen Machtwechsel im Iran durch das iranische Volk. Eine Expertin sieht das unter den derzeitigen Bedingungen kritisch

 03.03.2026

Washington D.C.

Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können

Laut Trump machte die Bedrohung durch den Iran den Krieg im Nahen Osten notwendig. Sogar das US-Kernland hätte demnach zur Zielscheibe werden können

 03.03.2026

Im Raketenhagel aus dem Iran

Bonbons im Bunker

In den Schutzräumen und Parkgaragen feiern Israelis spontane Purimfeiern. Die Stadtverwaltungen verteilen Süßigkeiten

von Sabine Brandes  03.03.2026

Tel Aviv

Israelisches Militär: bisher 600 Stellungen im Iran angegriffen

Seit Samstag greifen Israel und die USA Ziele im Iran an. Das israelische Militär hat nun eine bisherige Bilanz des Militäreinsatzes gezogen

 03.03.2026

Iran-Krieg

Israel greift Präsidentenbüro in Teheran an

Die Luftwaffe attackierte außerdem Orte, an denen der Sicherheitsrat tagt

 03.03.2026

Washington D.C.

USA fordern Bürger zur sofortigen Ausreise aus weiten Teilen des Nahen Ostens auf

Amerikaner sollen 14 Staaten umgehend verlassen. Israel gehört dazu

 03.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Nahost

Israel: So muss ein privater Schutzraum ausgestattet sein

Mehrmals täglich heulen die Sirenen. Israelis, die private Schutzräume haben, werden aufgefordert, diese gut vorzubereiten. Bestimmte Gegenstände sind Tabu

 03.03.2026