Westjordanland

Hamas kritisiert PA nach tödlichem Einsatz gegen Familie

Die Stadt Tubas im Westjordanland Foto: copyright (c) Flash90 2025

Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) scharf für einen Einsatz ihrer Sicherheitskräfte im Westjordanland kritisiert, bei dem zwei Kinder im Alter von vier und 16 Jahren ums Leben gekommen sein sollen. Der Vorfall ereignete sich laut palästinensischen Quellen während einer Operation zur Festnahme eines Mannes in der Region Tubas.

In Zusammenhang mit dem Vorfall in Tubas sprach die Hamas dem Bericht nach von einem »schweren Verbrechen« und einem »schwarzen Fleck« in der Bilanz der Autonomiebehörde. In einer Stellungnahme hieß es, die PA habe »Gewalt gegen das eigene Volk angewendet, statt es zu schützen«. Zugleich forderte die Organisation ein Ende der Sicherheitskoordination mit Israel.

Bezeichnend ist die Tatsache, dass die Hamas selbst am 7. Oktober 2023 Familien in Israel ermordete. Die Terrororganisation tötete auch Palästinenser aus Gaza, denen sie Spionage für Israel vorwarf.

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Nach Berichten palästinensischer Medien warteten maskierte PA-Beamte an einem Straßenknotenpunkt auf den 44-jährigen Samer Samara und eröffneten das Feuer auf sein Fahrzeug, in dem er mit seinen Kindern unterwegs war. Dabei wurden die beiden Minderjährigen tödlich getroffen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde erklärte, man bedaure den Vorfall »zutiefst«. Die Kinder seien während eines Einsatzes zur Festnahme ihres Vaters getötet worden. Zwar bestätigte die PA, dass Samara gesucht worden sei, zu den Vorwürfen gegen ihn machte sie jedoch keine Angaben. In palästinensische Berichten aus dem WSestjordanland hieß es, er habe Verbindungen zum Islamischen Dschihad und sei bereits mehrfach von israelischen Sicherheitskräften festgenommen worden.

Die Familie Samaras forderte in einer Erklärung die sofortige Freilassung des Mannes und eine strafrechtliche Aufarbeitung der tödlichen Schüsse. im

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