Paralympics

Goldmedaille für Asaf Yasur

Yasur Asaf aus Israel nimmt Gold mit nach Hause. Foto: picture alliance / abaca

Der 22-jährige Taekwando-Profi Asaf Yasur hat Israel seine erste Medaille bei den Paralympics in Paris beschert. In seiner Kategorie mit einem Körpergewicht von bis zu 58 Kilo besiegte er am späten Abend den Türken Ali Can Ozcan mit 19-12.

Damit stand Yasur ganz oben auf dem Siegerpodest, während die Hatikwa zu hören war. Bereits zuvor hatte er Jiang Xiao im Semifinale besiegt, womit sicher war, dass er entweder die Silber- oder die Goldmedaille erhalten würde.

Moran Samuel jubelt nach ihrem Erfolg in Paris.Foto: picture alliance / NTB

Im Alter von 13 Jahren hatte Asaf Yasur bei einem Stromschlag-Unfall beide Hände verloren. Im letzten Jahr wurde er zum zweiten Mal Weltmeister – und im Mai 2024 Europäischer Meister.

Moran Samuel setzt Rekord

Die israelische Sportlerin Moran Samuel zeigte ebenfalls eine beeindruckende Leistung. Mit 9:58.02 Minuten setzte sie einen neuen Paralympics-Rekord im Einer der Frauen. Damit ist die 42-jährige Sportlerin automatisch im Finale am Sonntag, wo ebenfalls Medaillen warten.

Lesen Sie auch

Moran Samuel erlitt im Alter von 24 Jahren einen Rückenmarksinfarkt und ist seither auf den Rollstuhl angewiesen. Rollstuhl-Basketball ist eine weitere Disziplin, in der sie Siege feierte.

Im Einer der Männer wurde der 39-jährige Shmulik Daniel Zweiter und kommt damit eine Runde weiter. Ob er im Finale dabei ist, wird sich morgen herausstellen.

Im Jahr 2005 erlitt er eine Rückenmarksverletzung, während er mit den IDF an einem Einsatz beteiligt war und sitzt seitdem ebenfalls im Rollstuhl. im

Israelische Zeitungen

Wahlergebnisse

»Sieg der Extreme«

Nach dem AfD-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern wächst in Israel die Aufmerksamkeit für Deutschlands politische Verschiebung

von Sabine Brandes  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Reaktionen

Besorgnis in Israel nach Berlin-Wahl

Der Wahlsieg der Linken sorgt vor allem mit Blick auf Antisemitismus und das jüdische Leben in der deutschen Hauptstadt für Aufmerksamkeit in israelischen Medien

von Sabine Brandes  22.09.2026

Umfrage

Mehrheit sieht keine Chance für friedliche Zwei-Staaten-Lösung

Eine friedliche Koexistenz ist für eine Mehrheit der Israelis und eine noch größere Mehrheit der Palästinenser im Westjordanland und in Ostjerusalem derzeit nicht vorstellbar

 22.09.2026

Alei Zahav

Terroranschlag im Westjordanland: Vater rettet seinem Sohn das Leben und stirbt

»Papa, ich möchte dir für 16 gemeinsame Jahre danken. Danke, dass du mir zugerufen hast, als der Terrorist kam«, sagte der 16-Jährige Yoav bei der Beerdigung seines Vaters

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Jerusalem

Ein toter Israeli bei Terroranschlag im Westjordanland

Kurz vor Beginn von Jom Kippur kommt es zu zwei Terroranschlägen im von Israel besetzten Westjordanland. Ein israelischer Zivilist und einer der angreifenden Palästinenser werden getötet

 20.09.2026

Jerusalem

Präsident Herzog begnadigt verurteilten Ex-Soldaten Elor Asaria

Israels Präsident lässt einen Strafregistereintrag des ehemaligen Soldaten löschen, der 2016 einen am Boden liegenden, palästinensischen Attentäter tötete. Die israelische Armee war laut Berichten dagegen

 20.09.2026

Kommentar

Wo ist mein Berlin, in dem es keinen Hass auf Juden mehr geben sollte?

Unsere Gastautorin Dorothea Schupelius warnt vor der unheiligen Allianz der Linkspartei mit radikalen Muslimen - und vermisst das Berlin, in dem sie aufgewachsen ist

von Dorothea Schupelius  20.09.2026