Fussball

FC Bayern München vor Verpflichtung des israelischen Torhüters Daniel  Peretz 

Foto: picture alliance / DeFodi Images

Bei der Suche nach einem neuen Torhüter ist der FC Bayern München offenbar fündig geworden. Nach Informationen des Pay-TV-Senders Sky sollen sich der deutsche Rekordmeister und der israelische Torwart Daniel Peretz bereits über einen Wechsel einig sein.

Der 23-Jährige soll einen Vertrag bis Ende Juni 2027 erhalten, sollten sich die Bayern mit Maccabi Tel Aviv über eine Ablöse einigen. Laut Sky bieten die Münchner rund zwei Millionen Euro plus lukrativer Bonuszahlungen. Eine Einigung werde zeitnah erwartet. 

»Wir sind nach wie vor dran und versuchen, einen Torhüter zu verpflichten«, hatte Trainer Thomas Tuchel zuvor am Donnerstag bei der Pressekonferenz gesagt, ohne auf Spekulationen zu Kandidaten einzugehen.

In Sven Ulreich (35), der beim Bundesligastart an diesem Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN) bei Werder Bremen zwischen den Pfosten stehen soll, haben die Bayern aktuell nur einen erfahrenen und fitten Torwart in ihrem Kader.

Beim angeschlagenen Nationaltorwart Manuel Neuer rechnen die Münchner in den kommenden Wochen mit der Rückkehr ins Mannschaftstraining. »Wir haben grundsätzlich eine sehr positive Nachricht, weil der Eingriff bei Manu sehr positiv wirkt«, sagte Tuchel.

Die Prognose für den Wiedereinstieg Neuers ins Mannschaftstraining habe sich »deutlich verkürzt. Die Entwicklung bei Manu ist extrem positiv.« Neuer hatte sich nach der WM im Dezember vergangenen Jahres einen Beinbruch zugezogen. dpa

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026