Basketball

FC Bayern München verliert gegen Hapoel Tel Aviv

Elijah Bryant (Hapoel IBI Tel Aviv, #03) mit Andreas Obst (FC Bayern Basketball, #13) Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Basketballer des FC Bayern München haben ihre Niederlagenserie in der Euroleague auch unter dem neuen Trainer Svetislav Pesic nicht beenden können. Der deutsche Meister verlor im heimischen SAP Garden gegen Tabellenführer Hapoel Tel Aviv mit 72:82 (32:44) und kassierte damit die 13. Niederlage im 18. Spiel.

Die Bayern hatten sich am Samstag nach einer klaren Niederlage bei der AS Monaco von Weltmeister-Coach Gordon Herbert getrennt. Erst einmal bis zum Saisonende soll Trainer-Veteran Svetislav Pesic die Bayern trainieren. Mit 76 Jahren ist der Serbe der älteste Coach, der bislang in der Euroleague als Trainer an der Seitenlinie stand.

Der zum Jahresende ausscheidende Geschäftsführer Marko Pesic war nach eigener Aussage in die Trainerentscheidung nicht mehr eingebunden, kann die Verpflichtung seines Vaters als Interimslösung bis zum Saisonende aber gut nachvollziehen. »Die Entscheidung darf nicht die neue Saison betreffen. Die neue Spielzeit muss strategisch geplant werden«, sagte Marko Pesic bei »Magentasport«.

Hapoel von Anfang an zu stark

Marko Pesic, der den Basketball in München in seiner rund 15 Jahre langen Amtszeit bis in die europäische Spitze geführt hat, sieht nun vor allem die Spieler gefordert. »Ich sehe keinen Spieler, der in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht hat«, sagte Pesic. »Jeder muss jetzt einen Schritt nach vorne machen, nicht nur der Trainer. Die Spieler müssen jetzt Verantwortung übernehmen.«

Gegen den Euroleague-Tabellenführer aus Israel gelang das noch nicht. Die Bayern verschliefen den Start, schon nach rund zwei Minuten kassierte Pesic wegen Meckerns sein erstes technisches Foul. Zur Pause hatte sich Tel Aviv bereits auf zwölf Punkte abgesetzt. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste den Vorsprung kontinuierlich aus. Erst im Schlussviertel konnten die Bayern die Niederlage vor den Augen von Thomas Müller und Max Eberl in Grenzen halten. dpa

Diplomatie

Netanjahu trifft am Mittwoch US-Präsident Trump

Der israelische Ministerpräsident kommt nach Washington, um mit dem amerikanischen Präsidenten über die laufenden Verhandlungen mit dem Regime im Iran zu sprechen

 07.02.2026

Basketball

Ein »All-Star« aus dem Kibbuz

Mit Deni Avdija schafft es erstmals ein Israeli in die NBA-Auswahl der USA

von Sabine Brandes  07.02.2026

Libanon

Kreise: Hochrangiger Hisbollah-Funktionär tritt zurück

Die Hisbollah im Libanon steht unter Druck: Sie soll sich entmilitarisieren. Nun tritt ein prominenter Funktionär zurück

 07.02.2026

Jerusalem

Netanjahu weist Verantwortung für Versagen am 7. Oktober zurück

Der Ministerpräsident bestreitet in einer Stellungnahme jede Verantwortung. Stattdessen verweist er auf Bewertungen der Sicherheitsbehörden und auf strategische Weichenstellungen früherer Jahre

 06.02.2026

7. Oktober

Die letzte Geisel

Mit der Operation »Tapferes Herz« wurde der Leichnam von Ran Gvili in Gaza geborgen und nach Hause gebracht. Das sind die Details

von Sabine Brandes  05.02.2026

Nahost

Natürliches Bündnis?

Nach der Offensive der syrischen Armee in Rojava nähern sich die Kurden Israel an. Eine Expertin erklärt die Hintergründe

von Sabine Brandes  05.02.2026

Jerusalem

Sitzung des Sicherheitskabinetts kurzfristig angekündigt

Um 16 Uhr Ortszeit kommt das Gremium zusammen. Worum geht es?

 05.02.2026

Jerusalem

Israeli wegen Spionage für Iran zu drei Jahren Haft verurteilt

Elimelech Stern aus Beit Schemesch wurde wegen Kontakts mit einem ausländischen Agenten und Verschwörung schuldig gesprochen

 05.02.2026

Israel

Reservisten wegen Schmuggels in den Gazastreifen angeklagt

Unter den Beschuldigten ist auch der Bruder des Shin-Bet-Chefs. Er soll im Zentrum der Verbrecherbande stehen

 05.02.2026