Jerusalem

Diplomat in Quarantäne

Thomas R. Nides (Archiv) Foto: picture alliance / Kyodo

Jerusalem

Diplomat in Quarantäne

Israelische Corona-Einreisebestimmungen gelten auch für den neuen US-Botschafter Thomas R. Nides

 29.11.2021 15:16 Uhr

Der neue US-Botschafter Thomas R. Nides ist am Montagmorgen in Israel eingetroffen. Wie israelische Medien berichten, absolvierte der Diplomat entsprechend der Einreisebestimmungen gleich nach der Landung einen Corona-Test und begab sich anschließend in die vorgeschriebene dreitägige Quarantäne.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gleich danach meldete er sich in einem Twitter-Video zu Wort. Er fühle sich geehrt, »in diesem schönen Land zu dienen«. Der 60-Jährige sagte: »Mein erster Trip hier war, als ich 15 Jahre alt war, ein kleiner jüdischer Junge aus Duluth, Minnesota.« Seine Ankunft als Botschafter sei »ein weiterer Moment, den ich nie vergessen werde«.  

Er fühle, dass es kein größeres Privileg gebe, als die Vereinigten Staaten von Amerika in Israel zu vertreten. Er repräsentiere dabei die amerikanischen Werte: Frieden, Demokratie, Chancen. Diese gelten auch für Israel. »Darum sind die Bindungen zwischen unseren beiden Ländern, wie Präsident Biden sagte, unzerbrechlich.« 

»Mein erster Trip hier war, als ich 15 Jahre alt war, ein kleiner jüdischer Junge aus Duluth, Minnesota.«

Botschafter Nides

Der 1961 geborene Nides war bis zuletzt stellvertretender Vorsitzender der US-Investmentbank Morgan Stanley. Unter Barack Obama hatte er als Vize-Außenminister der Vereinigten Staaten gedient.

Er ist seit 1992 mit Virginia Moseley verheiratet, einer ranghohen Mitarbeiterin des US-Nachrichtensenders CNN. Das Paar hat zwei Kinder. ja/dpa

Luftfahrt

Wie sicher sind Israel-Flüge?

Nach dem vereitelten Anschlag an Bord einer flydubai-Maschine werden immer mehr gravierende Sicherheitslücken bekannt

von Sabine Brandes  14.10.2026

Meldungen

Studium, Korruption, Aquädukt

Kurznachrichten aus Israel

von Sabine Brandes  14.10.2026

Reaktionen

EU kritisiert Wahlaufschub in den Palästinensergebieten

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas vertagt die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen bis in den Herbst 2027

 14.10.2026

Jahrestag der Geiselrückkehr

Schön, dass du wieder da bist!

Als ich Alon Ohel auf einer Straße in Tel Aviv sah, wollte ich ihn ansprechen – und ließ ihn weitergehen. Über Solidarität und die Kraft einer Gesellschaft

von Sabine Brandes  14.10.2026

Hamas-Terror

Ein Jahr Freiheit – doch die Narben bleiben

Vor einem Jahr war die Freude unbändig, als die letzten 20 lebenden Geiseln nach 738 Tagen in den Tunneln unter dem Gazastreifen nach Israel zurückkehrten

von Sabine Brandes  14.10.2026

Flughafen Ben Gurion

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026