Reisen

Condor fliegt wieder von Frankfurt nach Israel

Condor fliegt wieder den internationalen Ben-Gurion-Flughafen an. Foto: copyright (c) Flash90 2025

Die Fluggesellschaft Condor wird ab Mai wieder regelmäßige Nonstop-Flüge zwischen Frankfurt und Tel Aviv anbieten. Damit kehrt die Airline nach einer längeren Unterbrechung auf diese Route zurück. Die Wiederaufnahme fällt in das Jahr des 70-jährigen Bestehens von Condor, hat für das Unternehmen aber auch eine historische Dimension: Der erste Flug der Airline führte am 29. März 1956 von Frankfurt nach Israel und war als Pilgerreise organisiert.

Mit der neuen Verbindung knüpft Condor an diese frühen Anfänge an. Die Strecke soll über das Drehkreuz Frankfurt in das bestehende Streckennetz eingebunden werden, wodurch viele Umsteigemöglichkeiten für Reisende aus Europa und Nordamerika entstehen. Nach Angaben des Unternehmens ist Tel Aviv auch aus Sicht der Netzplanung ein wichtiger Zielort im östlichen Mittelmeerraum.

Internationale Gesellschaften kehren zusehends zurück

David Carlisle, Vizepräsident Network Planning & Partnerships bei Condor, betont, dass Tel Aviv eine einzigartige Weltstadt sei, die wirtschaftliche Stärke mit einer pulsierenden Kulturszene verbinde. Die Anbindung dieser »Weltstadt« über das wachsende Drehkreuz Frankfurt sei ein »Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten« der Fluggesellschaft.

Auch politische Vertreter messen der Verbindung eine symbolische Bedeutung bei. Uwe Becker, Beauftragter der hessischen Landesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, zeigte sich begeistert und betonte, die Verbindung diene als »zusätzliche Brücke des Verständnisses« zwischen Deutschland und Israel. Er hob hervor, dass persönliche Begegnungen vor Ort der effektivste Weg seien, gegenseitigen Respekt zu fördern und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken – insbesondere in der aktuellen Lage.

Uwe Becker: »Die Verbindung dient als zusätzliche Brücke des Verständnisses zwischen Deutschland und Israel.«

Für die Route Frankfurt-Tel Aviv soll überwiegend ein Airbus A320 zum Einsatz kommen. Angaben zu Flugfrequenz und Preisen machte die Fluggesellschaft zunächst nicht. Plätze sind über die Website buchbar. Condor ist eine deutsche Gesellschaft mit Sitz auf dem Frankfurter Flughafen.

Nach dem Ende des mehr als zwei Jahre andauernden Krieges zwischen Israel und Hamas kehren zusehends internationale Fluggesellschaften nach Israel zurück und bieten zum Teil auch neue Flugrouten an.

Beirut

Israel: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Ramallah

Generalstreik: Palästinenser protestieren gegen israelisches Todesstrafe-Gesetz

Ein Generalstreik legt das Westjordanland und Ost-Jerusalem lahm. Palästinenser protestieren gegen das neue israelische Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen

 01.04.2026

Wahlkampf in Israel

Opposition stellt Netanjahus Kriegsbilanz infrage

Der Ministerpräsident sei »nicht in der Lage, eine strategische Lösung zu erreichen«, sagt Oppositionsführer Jair Lapid

 01.04.2026

Nahost

11-jähriges Mädchen bei iranischem Streubombenangriff schwer verletzt

Die Lage im Überblick

 01.04.2026

Meinung

Hauptsache, Israel steht am Pranger!

Palmsonntag in Jerusalem und auf Social Media: Ein Rückblick

von Wolf J. Reuter  01.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist die Chance für den Nahen und Mittleren Osten

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  31.03.2026

Krieg

Israel geht von Sturz der iranischen Führung aus

Vom Iran geht laut Israels Regierungschef Netanjahu derzeit keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel aus. Er sagt, Irans Führung sei »schwächer denn je«

 31.03.2026

Faktencheck

Gerüchte über Netanjahus Tod werden unbelegt verbreitet

Im Iran-Krieg wird immer wieder behauptet, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sei tot. Aktuelle Videos von ihm sollen KI-generiert sein. Doch dafür gibt es keinen Beleg

 31.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  31.03.2026