Israel/Deutschland

Beer Sheva soll Partnerstadt Münchens werden

Die Stadt Beer Sheva liegt am Rand der Negev-Wüste. Foto: Copyright (c) Flash 90 2009

Die israelische Stadt Beer Sheva soll eine Städtepartnerschaft mit München eingehen. Das entsprechende Abkommen könnte laut einem Medienbericht schon heute von Beer Shevas Oberbürgermeister Ruvik Danilovich und dem Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt, Dieter Reiter, unterzeichnet werden.

Die dafür notwendige Mehrheit im Münchner Stadtrat gelte als sicher. Beer Sheva habe die Partnerschaft schon beschlossen.

FREUNDSCHAFT Dieter Reiter sagte, man wolle dem menschenverachtenden Hass und der Gewalt gegen Juden Freundschaft entgegensetzen. Es sei »genau der richtige Zeitpunkt für eine neue Städtepartnerschaft«, so der SPD-Politiker.

In Deutschland pflegt Beer Sheva bereits Städtepartnerschaften mit Wuppertal und Rosenheim. Die am Rand der Negev-Wüste gelegene Großstadt wäre nach Cincinnati, Edinburgh, Bordeaux, Verona, Kiew, Harare und Sapporo die achte Partnerstadt Münchens. ja

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026

Archäologie

Höhle der Menschheitsgeschichte

Funde in einer Hunderttausende von Jahren verschlossenen Höhle südlich von Haifa könnten eines der größten Rätsel über die Vorgeschichte des Homo sapiens lösen

von Sabine Brandes  30.06.2026

Folgen des 7. Oktober

Israel tötet Peiniger von Rom Braslavski

Rund zwei Jahre lang wurde der Deutsch-Israeli von Terroristen des Islamischen Dschihad gequält. Als er von der Tötung »Abu Yusufs« hört, bricht er in Tränen

 30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Internationales Rotes Kreuz

Knesset lehnt Gesetz zum Besuchsverbot für Häftlinge ab

Sicherheitsminister Ben-Gvir wollte den Zugang zu palästinensischen Sicherheitsgefangenen verwehren, doch der Gesetzentwurf scheitert an Stimmen der eigenen Koalition

von Sabine Brandes  30.06.2026

Bnei Brak

Rabbiner verflucht Israels Armeechef Eyal Zamir

Ein israelischer Soldat wurde wegen eines religiösen Aufnähers inhaftiert. Das und die geplante Einberufung von Charedim sorgt für Verärgerung bei den Ultraorthodoxen

 30.06.2026

Rüstungstechnologie

Israelische Raketenabwehr für Katar

Fotos beweisen, dass in katarischen Regierungsmaschinen Militärtechnologie von Elbit verbaut wurde. Dabei pflegen Israel und Katar nicht einmal diplomatische Beziehungen

 29.06.2026

Reaktionen

»Erster Schritt zum Frieden«

Während Jerusalem und Beirut das Abkommen begrüßen, weist die Hisbollah es entschieden zurück

von Sabine Brandes  29.06.2026

Jerusalem

Israel erkennt den Völkermord an den Armeniern an

Die historische Entscheidung birgt diplomatische Sprengkraft. Außenminister Sa’ar bezeichnete die Anerkennung als »moralische Pflicht«

von Sabine Brandes  29.06.2026