Kurzmeldungen

Auf die Schnelle

Namensgeber: der Like-Button von Facebook Foto: facebook

aufgehalten
Die israelische Armee hat am Montag ein Schiff unter moldauischer Flagge auf dem Weg in den blockierten Gazastreifen aufgehalten. Eine israelische Armeesprecherin teilte mit, das Boot sei in den frühen Morgenstunden von Ägypten aus unterwegs gewesen. Eine israelische Marine-Patrouille habe die Besatzung mehrfach vergeblich dazu aufgefordert, umzukehren. Erst nach Warnschüssen in die Luft habe das Schiff kehrtgemacht und sei in Richtung Ägypten zurückgefahren.

veröffentlicht
Die Firma Better Place hat den Preis ihres Elektroautos, das Ende des Jahres auf den Markt kommen soll, bekannt gegeben. Das Fahrzeug vom Typ Renault Fluence ZE soll 123.000 Schekel, rund 25.000 Euro, kosten. Interessenten können sich ab Juli bereits vormerken lassen. Das 2007 von Ex-SAP-Manager Shai Agassi gegründete Unternehmen hat zudem fünf verschiedene Servicepakete vorgestellt, die unter anderem eine Installation der heimischen Ladestation und die Bereitstellung von Batterien beinhalten. Die Preise dafür differieren je nach gefahrenen Kilometern. Das preiswerteste Paket ist für 1.090 Schekel (etwa 220 Euro) monatlich zu haben.

benannt
Ein Baby der »Generation Facebook«: Lior und Vardit Adler aus Hod Hascharon bei Tel Aviv haben ihre neugeborene Tochter Like genannt – nach dem Like-Button (Gefällt-mir-Knopf) des Internet-Netzwerkes. Das Ehepaar Adler hatte einen ungewöhnlichen Namen gesucht. Zudem meinen sie, wenn schon alle Freunde und Bekannte den Like-Button anklicken, sobald sie die ersten Bilder des Babys sehen, dann könne man das Mädchen auch gleich so nennen.

vermietet
Um am nächsten Sonntag (Lag BaOmer) das unautorisierte Zündeln in Gärten oder sogar auf Balkonen zu verhindern, vermietet die Stadtverwaltung Tel Aviv für den Feiertag freie Flächen. 2.500 Schekel, etwas mehr als 500 Euro, müssen die Großstädter für das Lag-BaOmer-Rundum-Sorglos-Paket berappen. Dafür gibt es eine fertig aufgeschichtete Medura aus Holzscheiten und alten Latten, Stöcker sowie Kartoffeln zum Braten. Sogar die Marshmallows für die Jüngsten sind im Lieferumfang enthalten.

bewertet
Sauberkeit, Sicherheit und Service: Das sind die drei wichtigsten Kriterien im Beach-Ranking. Das israelische Umweltschutzministerium hat die Ergebnisse seiner Qualitätsüberprüfung am Donnerstag vergangener Woche veröffentlicht. Danach schnitten die Strände Hatzuk in Tel Aviv, Hanachim in Herzliya, Shavei Zion in Galila und Dado in Haifa am besten ab, sie erhielten drei Flaggen. Mit nur einer Flagge, der schlechtesten Bewertung, wurden die Strände Hatmarim in Akko, Dor an der Karmel-Küste, Haselah in Bat Yam und Aviv in Tel Aviv versehen. Das Ministerium benotete damit neben der Wasserqualität unten anderem auch Parkmöglichkeiten, Behindertenzugänge und Sanitäranlagen. Die Strände sollen in der Badesaion alle zwei Wochen inspiziert werden, die Ergebnisse will das Ministerium auf seiner Webseite (www.sviva.gov.il) veröffentlichen. Dieses Projekt »blau-grüne Flagge« orientiert sich am europäischen Vorbild, bei dem die Foundation for Environmental Education (FEE) seit 1987 jährlich die Umweltauszeichnung der »Blauen Flagge« an Strände und Häfen verleiht.

geFunden
In einer äußerlich unscheinbaren Kaffeelieferung machten israelische Drogenfahnder einen spektakulären Fund. Die Behörden des Hafens von Aschdod fanden 250 Kilogramm Kokain – eine Vierteltonne – auf einem Kahn aus Kolumbien. Neben den Dosen mit Kaffee lagen die Säcke mit dem weißen Pulver. Der Marktwert der Drogen wird auf etwa 20 Millionen Euro geschätzt. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

Ersetzt
Die Schauspielerin Alma Zack, unter anderem bekannt durch die Erfolgsserie »Ein wundervolles Land«, ist durch einen Zwerg ersetzt worden. Im ganzen Land ist die beliebte Aktrice auf Werbebannern für die Bank Hapoalim zu sehen. In charedischen Gegenden wie Bnei Brak und Givat Schmuel in Jerusalem jedoch ist das Maskottchen der Bank, Zwerg Dan Haschan, an ihre Stelle getreten. Zack ist in der Werbung weder in aufreizender Pose noch Kleidung zu sehen. Die Bank erklärte dazu nur, dass sie alle Kunden respektiere, egal welcher Rasse, Religion oder welchen Geschlechts.

(mit dpa)

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