Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen ranghohen Vertreter der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Gazastreifen getötet. Mohammed Abd al-Aziz Abu Subaida sei bei einem Angriff im Gebiet des Flüchtlingslagers Bureidsch im Zentrum des abgeriegelten Küstenstreifens in der vergangenen Woche getötet worden, teilte das Militär bei Telegram mit.
Abu Subaida war demnach der Chef des palästinensischen Distrikts des IS. Nach Angaben der Armee war er für Festlegung der Politik sowie die Planung und Überwachung der Aktivitäten des IS im Gazastreifen, Westjordanland sowie auf der Sinai-Halbinsel verantwortlich. Der IS-Ableger im Gazastreifen beteiligte sich demnach aktiv an den Kämpfen gegen israelische Truppen in dem Gebiet. dpa