Gastronomie

Amen und Inschallah

Uri Buris Restaurant in Akko. Foto: Copyright (c) Flash 90 2016

»Es geht auch anders« – so hat der israelische Gastronom Ariel Rosenthal einen seiner jüngsten Instagram-Posts eröffnet. Das Bild zeigt ihn an der Seite seines Kochs, Muhamad Abu Judy, mit dem er fast zwei Dekaden lang zusammengearbeitet hat.

Frieden Nach so langer Zeit »Schulter an Schulter«, wie Rosenthal schreibt, trennten sich ihre beruflichen Wege. Aber die Zusammenarbeit im Tel Aviver Lokal »HaKosem« habe gezeigt, dass es eben auch anders gehe. »Es ist möglich und notwendig, in Frieden zu lieben und zusammenzuleben«, schreibt Rosenfeld.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auch Uri Buri, der vielleicht bekannteste Einwohner Akkos und Chef des gleichnamigen Fischrestaurants, hat Hoffnung: »Sowohl das Hotel als auch das Restaurant sind ein lebendiges Zeugnis des Zusammenlebens. Muslime, Juden und Christen arbeiten Seite an Seite und sind zu einer Familie geworden«, schreibt Buri auf Instagram.

Ausschreitungen Sätze, die, nachdem sein Restaurant bei heftigen Ausschreitungen in der Nacht zu Mittwoch in Brand gesteckt wurde, danach klingen, was er kürzlich in einem Interview mit der Jüdischen Allgemeinen sagte: »Wenn man von Koexistenz spricht, dann muss klar sein, dass alle an einem Strang ziehen, denn die stärkste Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Und wir haben eine sehr starke Kette.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Alle würden nun dafür beten: »die Ruhe in der gesamten Region wiederherzustellen«. Bis dahin werde man Tag und Nacht daran arbeiten, beide Standorte bald wieder eröffnen zu können. Oder wie es im Post von »HaKosem« heißt: »Amen we Inschallah!« kat

Kommentar

Empathie für alle?

Dunja Hayali hat zu mehr Mitgefühl mit Betroffenen von Kriegen aufgerufen. Zurecht. Was in den deutschen Medien jedoch kaum vorkommt: das Leid der Israelis, die unter dem ständigen Beschuss der Hisbollah stehen

von Jenny Havemann  10.04.2026

Jerusalem

Israeli soll für Iran Anschlag auf Naftali Bennett geplant haben

Ein 22-jähriger Israeli soll für den iranischen Geheimdienst einen Anschlag auf Ex-Premier Naftali Bennett geplant und Sprengstoff hergestellt haben. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Verdächtige

 10.04.2026

Beirut

Hisbollah-Chef: Machen weiter »bis zum letzten Atemzug«

Während die libanesische Regierung an Verhandlungen mit Israel arbeitet, zeigt sich die Hisbollah unbeeindruckt: Es sei nicht die Zeit, um Zugeständnisse zu machen, betont ihr Anführer

 10.04.2026

Iran-Krieg

Israel vermeldet insgesamt 31 Kriegstote und 7500 Verletzte

Nach der Waffenruhe zieht Israel eine erste Bilanz des Krieges mit dem Iran – die IDF spricht von einer erfolgreichen Kampagne

 10.04.2026

Iran-Krieg

Hält die Waffenruhe?

In Pakistan wollen die USA und der Iran ab heute über eine dauerhafte Friedenslösung beraten. Doch vorab gibt es bereits Streit über wichtige Punkte

 10.04.2026 Aktualisiert

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime gewaltsam begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Modschtaba Chamenei

Wo ist der neue Ayatollah?

Der »Oberste Führer« des Iran ist seit seiner Wahl nicht öffentlich aufgetreten. Ist er noch am Leben?

von Sabine Brandes  07.04.2026

Teheran

Landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur im Iran

Mehrere Autobahnen und Eisenbahnbrücken wurden angegriffen. Israels Premierminister Netanjahu bestätigt die Angriffe und sagt, dass die Ziele von den Revolutionsgarden genutzt würden

 07.04.2026 Aktualisiert

Teheran

Iran meldet Angriff auf Eisenbahnbrücke

Israels Militär droht mit Angriffen auf das iranische Schienennetz. Nur wenige Stunden später meldet der Iran die Bombardierung einer Eisenbahnbrücke

 07.04.2026