Tel Aviv

Alon Ohel spielt in Comedy-Show Klavier

Alon Ohel bei seiner Rückkehr an seinen Wohnort in Moshav Lavon am 24. Oktober Foto: Copyright (c) Flash 90 2025

Gut zwei Wochen nach seiner Freilassung aus zweijähriger Hamas-Geiselhaft ist der Deutsch-Israeli Alon Ohel in einer bekannten israelischen Comedy-Show aufgetreten. Der 24-jährige Pianist spielte in Israels beliebtester Satiresendung »Eretz Nehederet« (»Ein wunderbares Land«) in Begleitung seiner Familie Klavier, während ihn die Comedians mit Gesang begleiteten.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ohel war während des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023 vom Nova-Musikfestival in einen Schutzraum geflüchtet und dann in den Gazastreifen verschleppt worden. Er erlitt dabei schwere Augen- und Kopfverletzungen.

Lesen Sie auch

Während des Auftritts trug er eine Binde über dem rechten Auge. Ohel hatte nach seiner Freilassung Mitte des Monats über harte Bedingungen seiner Hamas-Geiselhaft mit langen Hungerzeiten berichtet.

Die Comedians hatten sich während seiner Geiselhaft für seine Freilassung eingesetzt. Gemeinsam mit dem sichtlich bewegten Team spielte er nun einen in Israel bekannten Song. »Und trotz der Trauer und trotz des Schmerzes liebe ich weiter«, heißt es darin unter anderem. dpa

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Oppositionspoker: Lapid will Eisenkot ins Team holen, Gantz kritisiert Bündnis

Das Bündnis »Gemeinsam« will mehr Parteien ins Boot holen, um die Chancen für einen Sieg gegen Benjamin Netanjahus Likud zu erhöhen

 29.04.2026

Aschkelon

Charedi-Extremisten stürmen Haus des Chefs der Militärpolizei

Gegner der Wehrpflicht auch für Ultraorthodoxe haben die Familie des IDF-Offiziers bedroht. Eine gefährliche »rote Linie« sei überschritten, sagt die Armee

 29.04.2026

Jerusalem

Haben die Raketenlieferungen nach Deutschland Israel gefährdet?

In Israel ist eine Diskussion über die Frage entbrannt, ob es richtig war, inmitten iranischer Raketenangriffe Arrow-Abfangraketen zu exportieren

 29.04.2026

Israel

Herzog setzt sich für Deal in Netanjahu-Prozess ein

US-Präsident Trump drängt darauf, dass der in einem Korruptionsverfahren angeklagte israelische Regierungschef Netanjahu begnadigt wird. Israels Präsident Herzog strebt eine Einigung an.

 28.04.2026

Nahost

Verdrehte Moral

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  28.04.2026 Aktualisiert

Israel

Gefängnis fürs Grillen

Mehr Strafen für Verstöße gegen »religiöse Disziplin«

von Sabine Brandes  28.04.2026

Nahost

Sa’ar: Israel hat »keine territorialen Ambitionen im Libanon«

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich hat kürzlich gefordert, Israels neue Grenze im Norden müsse ein Fluss im Libanon sein. Israels Außenminister widerspricht.

 28.04.2026

Kommentar

Antisemitismus und Israelfeindlichkeit werden die SPD nicht retten

Die Sozialdemokraten sollten sich nicht an Zohran Mamdani oder Pedro Sánchez orientieren, sondern an einer alten Wahrheit von Bill Clinton

von Stefan Laurin  28.04.2026