energie

Sonnige Aussichten

Siemens setzt auf Sonnenenergie in Israel. Mit 15 Millionen US-Dollar steigt der Konzern nach eigenen Angaben bei der Arava Power Company ein, dem israelischen Marktführer in der Entwicklung von Fotovoltaik-Anlagen. Damit ist Siemens zu 40 Prozent an Arava beteiligt. Am vergangenen Donnerstag wurde im Kibbuz Ketura der entsprechende Vertrag unterzeichnet. »Israel ist dank der intensiven Sonneneinstrahlung und seines stetig wachsenden Energiebedarfs ein idealer Ort, um unser Solargeschäft weiterzuentwickeln«, sagt Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Nach Konzernangaben ermöglicht die Beteiligung die Errichtung der ersten kommerziellen Solaranlagen in Israel überhaupt, die auf einem Areal zwischen dem Toten Meer und dem Roten Meer entstehen sollen. Das erste Projekt ist der Bau einer Anlage mit bis zu 4,9 Megawatt Leistung im Kibbuz Ketura im südlichen Negev. Israel will bis zum Jahr 2020 etwa zehn Prozent seines Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abdecken.
Arava Power wurde im Jahr 2006 im Kibbuz Ketura in der Nähe von Eilat gegründet. Der israelische Pionier auf dem Gebiet der Solarenergie beschäftigt heute 20 Mitarbeiter und baut in Kooperation mit Kibbuzim und Moschawim im südlichen Israel Fotovoltaikanlagen. »Siemens ist für uns der optimale Partner, um noch weitere Interessenten zur Herstellung regenerativer Solarenergie in Israel zu gewinnen. Unsere strategische Zusammenarbeit ermöglicht es unserem Land, die ambitionierten Ziele für saubere Luft und erneuerbare Energien noch schneller zu erreichen«, sagt Jonathan Cohen, Geschäftsführer von Arava Power. Der jetzt zwischen Siemens und Arava Power abgeschlossene Rahmenvertrag sieht den Bau von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt vor. ja

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

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Reisen

Lufthansa setzt weiterhin viele Nahost-Flüge aus

Flüge nach Tel Aviv, Teheran und in andere Städte bleiben ausgesetzt. Lufthansa reagiert weiter auf die Lage im Nahen Osten – Charterflüge für Rückholaktionen laufen jedoch weiter.

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Südlibanon

Zwei israelische Soldaten bei Hisbollah-Angriff getötet

Nach einer vorläufigen Untersuchung der israelischen Armee begann der Vorfall, als ein Panzer während eines Einsatzes stecken blieb

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Washington

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Der Exil-Iraner und Musikmanager Babak Shafian war bisher skeptisch, wenn es um den möglichen Fall des Mullah-Regimes ging. Diesmal ist er hoffnungsvoll. Der Grund dafür ist Israel

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Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

»Ich bin für die klare Haltung Deutschlands dankbar«

Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

von Detlef David Kauschke  02.03.2026

Nahost

Iran greift erstmals europäisches Ziel an: Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern

Nach Ausrufung einer Sicherheitswarnung erschütterten Explosionen die Basis. Kampfjets der Royal Air Force hoben nach Angaben von Flugbeobachtern ab, um den Luftraum zu sichern

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