TV-Tipp

Oliver Masucci brilliert in dem Mehrteiler »Herrhausen - Der Herr des Geldes«

Er war »der Kennedy des deutschen Bankwesens«: Alfred Herrhausen (1930-1989). Ein Manager, der jünger, smarter, schneller und besser aussah als die meisten aus der alten Garde seines Business. Dazu selbstbewusst (manche meinen: arrogant), ein bisschen eitel und stets ungeduldig - intellektuell wie lebenspraktisch.

Mitte der 1980er-Jahre bewegte sich Alfred Herrhausen, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, mit großem Selbstbewusstsein auf dem politischen Parkett. Seine Idee eines Schuldenerlasses für die Länder der Dritten Welt sorgte für Aufregung; ebenso seine eigenständigen Versuche, den Ost-West-Konflikt zu entschärfen.

Darüber aber geriet der aus der Energiewirtschaft in die Bankenwelt gewechselte Quereinsteiger mehr und mehr auch ins Visier der RAF, die ihn 1989 in Bad Homburg ermordete.

Lesen Sie auch

Die vierteilige Miniserie, die der HR an zwei Sonntagen zeigt, zeichnet das komplexe Porträt eines konservativen Revolutionärs, der seiner Zeit in vielem voraus war und tragisch die Anzahl seiner Feinde verkannte. Mit hoher formaler und darstellerischer Qualität - unter anderem mit Oliver Masucci in der Hauptrolle - integriert die Serie gekonnt die mannigfaltigen Ebenen und Facetten der geschichtlichen Materie. Nur in einer leichten Dialoglastigkeit besitzt sie eine kleine Schwäche.

»Herrhausen - Der Herr des Geldes«, Samstag, 22. November, 20.15 - 22.30 Uhr, HR Fernsehen. Die Folgen drei und vier laufen am Sonntag, 29. November, ab 20.15 Uhr.

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026

Resümee

Felix Klein: Lebensqualität für Juden hat sich verschlechtert

Nach acht Jahren im Amt wechselt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, im August den Job. Auf seine Amtszeit blickt der 58-Jährige mit gemischten Gefühlen zurück

von Corinna Buschow, Markus Geiler  29.06.2026

Bündnis Sahra Wagenknecht

Mit einer Portion Antisemitismus gegen den Zionismus

Das Jugendbündnis im BSW hat einen Beschluss zum Zionismus gefasst, der aufhorchen lässt. Auf Instagram verwendete der Verband zudem antisemitische Bildsprache aus der NS-Zeit

von Michael Thaidigsmann  22.06.2026