Porträt

Rabbiner David Geballe

Rabbiner David Geballe (Archivfoto) Foto: 2016 Sharon Bruck

Porträt

Rabbiner David Geballe

David Geballe ist Oberrabbiner der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen.

 14.11.2018 09:27 Uhr

In Hamburg geboren und aufgewachsen, verspürte David Geballe bereits sehr früh eine Leidenschaft fürs Judentum. Er ist ein begabter Lehrer und begann seine Arbeit mit jüdischen Jugendlichen als Jugendleiter im Alter von 16 Jahren. Geballe legte das Abitur im Jahr 2000 am Gymnasium Meckelfeld bei Hamburg ab. Anschließend begann er mit seinem Studium, zunächst in Berlin an der Talmud-Hochschule Yeshivasa Beis Zion, bis er 2003 nach New York an die »Ohr Somayach«-Hochschule wechselte.

Im Jahr 2006 erhielt er die Rabbinerwürde und wechselte erneut die Hochschule. Das Studium führte ihn von 2006 bis 2009 nach Jerusalem an die Talmud-Hochschule »Mir«. 2011 kehrte Geballe wieder nach Deutschland zurück und erhielt in München beim dortigen Gemeinderabbiner die praktische Einweisung in seine künftigen Tätigkeiten als Gemeinderabbiner. Im Juni 2011 zog er schließlich nach Fürth und betreute dort bis zum Sommer 2017 die israelitische Kultusgemeinde. Im September 2017 wechselte er zur Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen, die er seitdem als Oberrabbiner betreut.

Oberrabbiner Geballe ist Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschlands, der Conference of European Rabbis (CER) sowie des Rabbinical Council of America (RCA).

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026

Resümee

Felix Klein: Lebensqualität für Juden hat sich verschlechtert

Nach acht Jahren im Amt wechselt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, im August den Job. Auf seine Amtszeit blickt der 58-Jährige mit gemischten Gefühlen zurück

von Corinna Buschow, Markus Geiler  29.06.2026

Bündnis Sahra Wagenknecht

Mit einer Portion Antisemitismus gegen den Zionismus

Das Jugendbündnis im BSW hat einen Beschluss zum Zionismus gefasst, der aufhorchen lässt. Auf Instagram verwendete der Verband zudem antisemitische Bildsprache aus der NS-Zeit

von Michael Thaidigsmann  22.06.2026

Zeitgeschichte

Georges-Arthur Goldschmidt sieht Guillotine am Beginn der Schoa

Der französisch-deutsche Schriftsteller sagte in einem Interview »Diese Normalisierung der Todesstrafe hat Europa zerstört.«

 09.06.2026