Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Steven Spielberg hat bei den Dreharbeiten zu E.T. – Der Außerirdische seinen Kinderwunsch entdeckt. Wie das Branchenportal »People« berichtet, sagte der 78-Jährige bei einer Veranstaltung in New York City, der Film habe ihn dazu gebracht, »zum ersten Mal Vater werden zu wollen«. Vor den Dreharbeiten habe er noch nie darüber nachgedacht. Beim Filmen des Klassikers, der 1982 in die Kinos kam, habe er sich wie ein Elternteil gefühlt und einen Beschützerinstinkt gegenüber den jungen Schauspielern gespürt – besonders bei Drew Barrymore, die damals erst sechs Jahre alt war.

Bärbel Schäfer war von der Reaktion ihres Sohnes auf ihren neuen Haarschnitt ein wenig überrascht. In einem Reel, das sie auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte, berichtete die Buchautorin, dass ihr Sohn sie zu Hause mit der Frage empfing: »Mama, hast du einen Bad Hair Day?« Schäfer nahm es offenbar ganz gelassen und sagte: Ja, man hat es nicht immer leicht mit Veränderungen. Es sah gar nicht schlimm aus, eher cool – aber was Teenager noch nicht wissen: Das wächst ja auch wieder.

Sharon Adler erhält Anfang Februar aus den Händen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner (CDU), das Verdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung wurde bereits im November angekündigt. Adler, die als Fotografin arbeitet und das Portal Aviva-Berlin betreibt, wird für ihr ehrenamtliches Engagement für die Gleichstellung von Frauen und ihr Engagement auf dem Gebiet der Erinnerungskultur ausgezeichnet.

Igor Levit sieht die Werkzeuge der deutschen Erinnerungskultur als nicht ausreichend an. Dies sagte er angesichts der hohen Zustimmung für die AfD am Wochenende, wie die »Rheinische Post« mitteilte. Levit äußerte sich bei den »Düsseldorfer Reden«, die die Zeitung gemeinsam mit dem Schauspielhaus der Landeshauptstadt veranstaltet. Berührt habe ihn zuletzt eine Begegnung mit zwei älteren, kranken Menschen bei der Caritas in Pforzheim: Sie hätten ihn am Rande einer Veranstaltung gefragt, wann er wieder bei ihnen spielen werde. Dies habe ihn zunächst davon abgehalten, sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben – was er angesichts der jüngsten Abstimmungen im Bundestag zur Migration erwogen habe. Wenn er die Auszeichnung, die er im Jahr 2020 erhalten hatte, zurückgeben würde, wäre das auch ein Abschied von solchen Leuten, erklärte der 37-Jährige, der 1995 mit seinen Eltern aus Russland nach Deutschland gekommen war. »Auch diese Menschen sind die Bundesrepublik«, sagte er. Und weiter: »Ich bin noch nicht fertig mit diesem Land.« kna

New York

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