personalpolitik

Ohne Rückhalt

Kurz vor Beginn der Jüdischen Kulturtage ist Aharon Risto Tähtinen als Kulturdezernet der Jüdischen Gemeinde zu Berlin abgewählt worden. Der Vorstand hatte ihn am Freitag mit einer Mehrheit von vier zu einer Stimme von seinem Amt entbunden, nachdem es zu Unstimmigkeiten über die fristlose Kündigung einer Sprachlehrerin der Jüdischen Volkshochschule gekommen war. Der Lehrerin wird vorgeworfen, falsche Bescheinigungen über die Kursteilnahme ausgestellt und Gelder unterschlagen zu haben. Tähtinen, der in Urlaub war, kritisiert, dass er als Dezernatsleiter nicht vorab über die Entlassung informiert wurde. Eine solche Personalpolitik sei »nicht jüdisch und unmenschlich«, sagte Tähtinen. »Ich bin sehr traurig.«
Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, bedauerte die Abwahl, aber auch die »Umstände um das ganze Verfahren«. Tähtinen bleibt indes Vorsitzender des Kultus- und Finanzausschusses und Mitglied des erweiterten Vorstands, denn über diese Ämter kann laut Tähtinen nur die Repräsentantenversammlung entscheiden.
Als Nachfolgerin für Tähtinen wurde auf der Vorstandssitzung Margarita Bardich, Integrationsdezernentin und bisherige stellvertretende Vorsitzende im Kulturausschuss, gewählt. cs

Sachsen-Anhalt

Gericht: AfD-Mitgliedern kann Waffenbesitzkarte entzogen werden

Mitglieder und Unterstützer der AfD in Sachsen-Anhalt haben gegen den Entzug ihrer Waffenbesitzkarte geklagt. Das Verwaltungsgericht Magdeburg wies die Klage ab. Nun entschied das Oberverwaltungsgericht.

 10.08.2026

Potsdam

Jüdische Gelehrsamkeit in berühmter Schlösserlandschaft - Rabbinerseminare im Wandel

Vor fünf Jahren wurde das Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet - mit Rabbinerseminaren und einer Synagoge. Seitdem hat sich in der Rabbinerausbildung viel verändert. Wie geht es weiter?

von Leticia Witte  10.08.2026

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026