Kompakt

Mord

Kiew In einem Vorort von Kiew ist vergangenen Freitag der zerschnittene Körper eines Jeschiwa-Schülers gefunden worden. Aryeh Leib Misenzon (25) wurde seit dem 20. April vermisst. Wie ein Polizeisprecher sagte, sei er »an Hitlers Geburtstag von einem Bandenmitglied« entführt und ermordet worden. Nach ukrainischen Medienberichten könnte Misenzon selbst in Verbrechen verwickelt gewesen sein. Die Kiewer Polizei bat darum, die Beerdigung aufzuschieben, um den Leichnam für Ermittlungszwecke obduzieren zu lassen. Chabad lehnte ab und ersuchte die Behörden, den Leichnam der Familie zu übergeben, um ihn angemessen jüdisch zu bestatten. Yaakov Zilberman, ein bekanntes Mitglied der Kiewer jüdischen Gemeinde, sagte, Misenzon sei ermordet worden, weil er jüdisch war. »Ich habe ihn identifiziert. Sie haben ihn geköpft.« Nach Angaben der Polizei sei der Bandenführer inzwischen festgenommen worden. ja

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

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