Kompakt

Ausstellung

Eine neue Dauerausstellung über die Geschichte Berlins von 1933 bis 1945 wird am kommenden Dienstag auf dem Gelände der einstigen NS-Terrorzentrale eröffnet. Im früheren Keller des Prinz-Albrecht-Palais’ an der Wilhelmstraße zeichnet das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors die Entwicklung Berlins von der linken Hochburg zur Hauptstadt des Dritten Reichs nach. Mit der Ausstellung »Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror« bekommt das Dokumentationszentrum entlang der Berliner Mauer wieder eine Ausstellung unter offenem Himmel, wie sie seit 1987 von Hundertausenden Menschen aus aller Welt besucht wurde. Auch 65 Jahre nach Ende der nationalsozialistischen Herrschaft gebe es noch immer keine Gesamtdarstellung zur Geschichte Berlins in der NS-Zeit, schreibt der Direktor der Dokumentationszentrums, Andreas Nachama, im Vorwort zum Katalog. Die neue Ausstellung zeige, wie es den Nationalsozialisten gelang, im roten Berlin Fuß zu fassen und die Stadt zum politischen Zentrum ihrer Herrschaft auszubauen. Auf der rund 150 Meter langen Strecke erzählt die Ausstellung auf Dutzenden Glastafeln und Medienstationen den Weg Berlins von der Weimarer Republik bis zu den Nachkriegsjahren.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

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