Kompakt

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berlin »Deutsch-jüdische Geschichte als Vermittlungsaufgabe« – unter diesem Motto veranstalten das Leo-Baeck-Programm und das Anne-Frank-Zentrum gemeinsam am 22. Juni eine Lehrerfortbildung und Fachtagung in Berlin. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung sollen die Herausforderungen und Perspektiven bei der Vermittlung deutsch-jüdischer Geschichte dargestellt werden, teilt das Anne-Frank-Zentrum mit. Deutsch-jüdische Geschichte im Unterricht werde zumeist als Opfergeschichte im Kontext des Holocaust wahrgenommen, heißt es. Diese Perspektive werde dem aktiven Beitrag vieler Juden zur kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands, die sich beispielhaft in den Biografien bedeutender Persönlichkeiten spiegele, zumeist nicht gerecht. Die Teilnehmer sollen Anregungen erhalten, in welcher Form deutsch-jüdische Geschichte in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu integrieren ist. Mehr Informationen gibt es unter www.annefrank.de/aktuell. Der Tagungsort ist das Anne-Frank-Zentrum, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin. Anmeldeschluss ist der 11. Juni. ja

Diplomatie

Israels Präsident begrüßt ersten Botschafter Somalilands

Als weltweit erstes Land hatte Israel vor einem halben Jahr die muslimisch geprägte Region im Norden Somalias als unabhängigen Staat anerkannt. Jetzt kommt der erste Botschafter nach Israel

 18.05.2026

Internationaler Strafgerichtshof

Bericht: Geheime internationale Haftbefehle gegen Ben-Gvir und andere

»Haaretz« berichtet über mögliche neue Schritte gegen mehrere israelische Minister und Militärvertreter

von Sabine Brandes  17.05.2026

Stuttgart

Die Vorfreude steigt

Die Jüdische Allgemeine berichtet weiterhin live von der Jewrovision. Die Jugendzentren sind inzwischen nach und nach angekommen, das Madrichim-Team empfängt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort. Die Vorfreude auf die Show steigt!

 15.05.2026

Genf

Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus

Mit Blick auf die Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisiert der Springer-Chef die Reaktion: »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung.«

 12.05.2026

In eigener Sache

Wir suchen Verstärkung

Wir suchen zum 1. Juli 2026 einen Politik-Redakteur (m/w/d) in Vollzeit

 07.05.2026

Jerusalem

Israel fordert von Großbritannien mehr Einsatz gegen Antisemitismus

Nach einem weiteren Terrorangriff auf Juden wirft Jerusalem London vor, die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Präsident Herzog: »Es ist an der Zeit, dass die Welt aufwacht.«

 30.04.2026

Polen

Israel fordert Konsequenzen nach Eklat mit Hakenkreuz-Flagge

Im Parlament hatte ein rechtsradikaler Abgeordneter eine israelische Flagge mit einem Hakenkreuz an Stelle des Magen David gezeigt

 22.04.2026

Brüssel

Deutschland und Italien bremsen EU-Vorstoß gegen Israels Assoziierungsabkommen

Spanien, Slowenien und Irland fordern eine Debatte über das Abkommen. Außenminister Wadephul bezeichnet den Vorstoß als »unangemessen«

 22.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 13.04.2026 Aktualisiert