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Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Gil Ofarim Foto: picture alliance / BoKo pictures

Die Bewohnerinnen und Bewohner im Dschungelcamp in Australien halten sich diesmal nicht mit Nettigkeiten auf: Stattdessen geht es gleich zu Beginn bei »Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!« zur Sache. Alkoholprobleme, Sucht, Klinikaufenthalte und Angststörungen kommen zur Sprache. Die Mehr-oder-weniger-Promis sprechen über verheiratete Männer, die betrügen, und über Frauen, die sich in deutlich ältere Männer verlieben.

Und es geht - natürlich - auch um Campbewohner Gil Ofarim und das, was 2021 vor einem Leipziger Hotel passierte. Doch darüber will Ofarim nicht sprechen. »Ich bin nicht dazu hergekommen, um das hier nochmal aufzuwickeln«, stellt der israelische Musiker am zweiten Camp-Tag klar. 
Der 43-Jährige hatte international für Aufsehen gesorgt, als er erst in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben hatte und später vor Gericht einräumte, diese schwerwiegenden Vorwürfe nur erfunden zu haben. Wegen der »Davidstern-Affäre« wurde Ofarim zu einer Geldstrafe verurteilt. Nach dem Prozess zog sich der gebürtige Münchner zunächst aus der Öffentlichkeit zurück. 

Anderen Promis scheint es gutzutun, über ihr Leben zu sprechen

Für 17 Tage im Dschungel ist Ofarim nun wieder auf die Bildfläche zurückgekehrt. Und nicht nur seine Dschungel-Mitbewohner fragen sich natürlich, warum er das tut. Warum kommt er nach Australien, aber sagt kaum etwas zu der Affäre? Und warum nutzt er die Chance nicht, um sich öffentlich zu entschuldigen? Reality-Star Ariel (22) ist deutlich: »Was er getan hat, kann kein guter Mensch tun. Kann nicht, geht nicht. Nein.« Anderen Promis scheint es gutzutun, darüber zu sprechen, was in ihrem Leben bisher so alles passierte. So erzählt Schauspieler Hardy Krüger jr. (57) von seinem Sohn, der im Alter von acht Monaten plötzlich starb. »Ich habe ihn eineinhalb Stunden wiederbelebt«, erinnert sich Krüger am australischen Lagerfeuer. In der Zeit danach habe er »einfach nur versucht zu überleben, mit diesem Schmerz umzugehen«. »Und es tut einfach auch mal gut, darüber zu reden«, ergänzt der 57-Jährige, der in den Jahren darauf auch mit einem Alkoholproblem kämpfte. 

Schauspielerin Mirja du Mont (50) öffnet in Australien ebenfalls ihr Herz und erzählt von ihrer Beziehung mit dem 78 Jahre alten Schauspieler Sky du Mont. In den Jahren nach ihrer Trennung habe sie eine Angststörung entwickelt, sagt sie. Weil die Angst überhandnahm, sei sie in einer Klinik gewesen. »Ihr seid nicht allein«, sagt du Mont und richtete sich damit an Menschen, die ähnliches erleiden. 

Auch, weil er zeitweise keine Jobs bekommen habe, sei es »schwer, Rechnungen zu bezahlen«. 

Und dann nutzt auch Ofarim die Möglichkeit und spricht darüber, was ihm auf dem Herzen liegt. Er habe finanzielle Schwierigkeiten, erzählte er dem Reality-Star Umut Tekin (28) am Camp-Feuer. Auch, weil er zeitweise keine Jobs bekommen habe, sei es »schwer, Rechnungen zu bezahlen«. 
Außerdem sei er wegen Alkoholproblemen in einer Klinik gewesen, habe aus seiner Heimatstadt München wegziehen müssen und sehe deshalb seine Kinder nun weniger. Ofarim zeigt sich verletzt und leidend. Nachfragen von anderen Campbewohnern lässt er dennoch nahezu unbeantwortet - und verweist auch auf eine Unterlassungserklärung. 

Schauspielerin Mirja du Mont (50) öffnet in Australien ebenfalls ihr Herz und erzählt von ihrer Beziehung mit dem 78 Jahre alten Schauspieler Sky du Mont. In den Jahren nach ihrer Trennung habe sie eine Angststörung entwickelt, sagt sie. Weil die Angst überhandnahm, sei sie in einer Klinik gewesen. »Ihr seid nicht allein«, sagt du Mont und richtete sich damit an Menschen, die ähnliches erleiden. 

Ofarim zeigt sich verletzt und leidend

Und dann nutzt auch Ofarim die Möglichkeit und spricht darüber, was ihm auf dem Herzen liegt. Er habe finanzielle Schwierigkeiten, erzählte er dem Reality-Star Umut Tekin (28) am Camp-Feuer. Auch, weil er zeitweise keine Jobs bekommen habe, sei es »schwer, Rechnungen zu bezahlen«. 
Außerdem sei er wegen Alkoholproblemen in einer Klinik gewesen, habe aus seiner Heimatstadt München wegziehen müssen und sehe deshalb seine Kinder nun weniger. Ofarim zeigt sich verletzt und leidend. Nachfragen von anderen Campbewohnern lässt er dennoch nahezu unbeantwortet - und verweist auch auf eine Unterlassungserklärung.

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