Dudu Fisher

Der Broadway-Kantor

Am Dienstag, 14. November, kommt der Sänger David (Dudu) Fisher zu einem Konzert in die neue Münchner Synagoge am Jakobsplatz. Um 20 Uhr singt er dort zu Gunsten von Or Torah Stone.
Fisher wurde weltbekannt mit seiner Rolle des Jean Valjean in der israelischen Version des Musicals Les Miserables unter Stephan Pimlot. Seine Karriere hatte allerdings schon viele Jahre zuvor in Israel begonnen. Nach seinem Armeedienst studierte Fisher an der Tel Aviv Academy of Music und bei großen Kantoren. Bereits mit 22 Jahren wurde er Kantor der Großen Synagoge in Tel Aviv, schließlich Oberkantor der New Yorker Hauptsynagoge. Neben diesen Tätigkeiten geht Fisher weltweit auf Tourneen mit chassidischer, jiddischer und kantoraler Musik.
Nachdem Dudu Fisher 1968 in London die Welt des Musicals kennengelernt hatte, kam ein neuer Aspekt in sein musikalisches Leben. Auf der Bühne bekam Fisher jetzt führende Rollen in Produktionen wie The Hunchback of Notre Dame, Kol Nidre von Lalo Schifrin und Avi Koren, sowie in Over the Rainbow oder Stairways to Heaven.
Vom Opernhaus in Sydney bis zum Bolschoi-Theater in Moskau wird Dudu Fisher in aller Welt als Sänger gefeiert. In München präsentiert er einen Querschnitt aus seinem Repertoire. Miryam Gümbel

Karten für das Konzert gibt es in der Literaturhandlung, Telefon 089/ 280 01 35. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten für 100 Euro berechtigen außerdem zur Teilnahme an einen Empfang mit Dudu Fisher, zu dem auch Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie der IKG München, und Rabbiner Shlomo Riskin erwartet werden.

Fussball

Kopfball mit Kippa

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Jan Feldmann  01.04.2026

Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

von Jan Feldmann, Sabine Brandes  01.04.2026

Video

Zwischen Matzen und Kneidlach: Stimmen aus einem koscheren Supermarkt

Kurz vor Pessach: Vorbereitungen auf den Feiertag – Stimmen aus »Kosherlife«

von Jan Feldmann  01.04.2026

Wirtschaft

Iran-Krieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Teurer Sprit, steigende Preise für Strom und Gas: Die Kämpfe im Nahen Osten haben schon im ersten Kriegsmonat die Verbraucherpreise angeheizt. Bald könnten auch andere Warengruppen betroffen sein

von Alexander Sturm und Christian Ebner  30.03.2026

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026